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Das Geburtshaus des Papstes

Auf der Spuren Joseph Ratzingers in Marktl am Inn

Am 16. April 1927 kommt Joseph Ratzinger im Mauthaus von Marktl am Inn zur Welt und wird am gleichen Abend - dem Vorabend zu Ostern - getauft. Die ersten beiden Jahre seines Lebens verbringt er gemeinsam mit seinen Eltern und den beiden älteren Geschwistern Georg und Maria in Marktl. Dann wird sein Vater - ein Gendarm -versetzt und die Familie zieht weiter nach Tittmoning. Wenngleich sich der Papst nicht an seine frühesten Lebensjahre in Marktl erinnern kann, spricht er später von einem "Ort, der etwas Heimliges und Warmherziges an sich hat".

Seit der Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Oberhaupt der katholischen Kirche ist das Geburtshaus weltweit bekannt. Das Geburtshaus ist seitdem das Ziel von etwa 30.000 Besuchern im Jahr. Das Geburtshaus wurde inzwischen von der "Stiftung Geburtshaus Papst Benedikt XVI." renoviert und saniert. Nicht alle nötigen Maßnahmen konnten sofort durchgeführt werden. So werden Teile erst in den kommenden Jahren Zug um Zug renoviert.

Inhaltlich gliedert sich die Begegnungsstätte in zwei große Teile: Biographie und Theologie. Eine Gruppe ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer begleitet die Besucher durch das Haus und hält Führungen.Die drei Räume im Erdgeschoss widmen sich dem Ort Marktl und den Lebensstationen des Papstes. Im Obergeschoss stehen das Wirken des Theologen Joseph Ratzinger beim II. Vatikanischen Konzil und sein Wirken als Papst Benedikt XVI. im Mittelpunkt.

Das Geburtszimmer Joseph Alois Ratzingers, befindet sich im hinteren Bereich des 1. Stockes.  Bewusst hat man auf Nachbildungen oder Imitationen verzichtet. So hieß der Ansatz bei der gesamten Ausrichtung des Hauses: Das zur Wirkung zu bringen und wirken zu lassen, was Papst Benedikt XVI. sagt und tut.