Kalenderblatt

Kosmas und Damian

Das Ruhrgebiet gilt seit langem als Schmelztiegel der Kulturen. Passenderweise hat Essen (siehe Bild) mit Kosmas und Damian (3. Jahrhundert) zwei ausländische Fachkräfte zu Stadtpatronen erhoben: Der Überlieferung nach waren die beiden Zwillingsbrüder syrische Ärzte. Über ihr Leben existieren zwar keine gesicherten Quellen, dafür aber umso eindrucksvollere Legenden. Der Tradition nach waren Kosmas und Damian die Kinder einer christlichen Mutter namens Theodota, die selbst heilkundig gewesen sein soll. Die Zwillingsbrüder seien als Ärzte umhergezogen und hätten kostenlos Kranke behandelt, was zu vielen Übertritten zum Christentum geführt habe. Wegen ihrer Freigiebigkeit zählt die orthodoxe Tradition sie zu der Gruppe der "heiligen Geldverächter". In Kilikien (heutige Türkei) sollen Kosmas und Damian mit spektakulären Operationen Aufmerksamkeit erregt haben. Neidische heidnische Heiler hätten die Zwillingsbrüder daraufhin als Christen angezeigt. So sollen Kosmas und Damian unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod erlitten haben. Die Verehrung der heiligen Ärzte verbreitete sich über den Nahen Osten bis nach Europa. Bischof Altfrid von Hildesheim brachte ihre Reliquien Mitte des 9. Jahrhunderts nach Essen. 

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Papst Leo XIV steigt aus dem Flugzeug

Papstreisen

Als Oberhaupt der katholischen Kirche besucht Papst Leo IXV. wie schon sein Vorgänger regelmäßig andere Länder. Diese Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zu den Reisen des Heiligen Vaters.
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Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
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Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Mission" beraten in zwei Sitzungen im Herbst 2023 und im Herbst 2024 die Bischöfe, Kleriker, Ordensleute und Laien über die Eingaben des Prozesses. Bei dieser Synode dürfen zum ersten Mal auch Frauen abstimmen.