Nowitzki zeigte sich erfreut über den Preis. Es sei "toll, dass hier nicht die sportliche Leistung im Mittelpunkt steht, sondern vor allem das, was den Sport ausmacht: Fairplay und Teamgeist". Das Preisgeld komme seiner Stiftung zugute, die Kindern durch Sport helfen und ein gutes Aufwachsen ermöglichen wolle.
Geehrt wurde auch Nowitzkis Beraterteam um seine Familie und den Mentor Holger Geschwindner. Sie hätten stets die gesamte Persönlichkeit des Basketballers im Blick gehabt und eine verantwortliche Talentförderung betrieben, so DJK-Präsident Volker Monnerjahn.
Der in der US-Profiliga NBA spielende Nowitzki begann seine Karriere beim Basketballverein DJK Würzburg. Der DJK-Ethik-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Damit ehrt der Verband Persönlichkeiten, die sich als herausragendes persönliches Vorbild, durch die Förderung sportlich fairen Verhaltens oder herausragende Arbeiten in der christlich orientierten Sportethik auszeichnen. 2011 hatten die Dopinggegnerin Ines Geipel und der Olympiaforscher Norbert Müller den Preis erhalten. (KNA)
Der DJK-Sportverband
Die DJK wurde 1920 als Sportaktion der katholischen Jugend beim Katholikentag in Würzburg gegründet. Mitglieder der katholischen Jugend betätigten sich in örtlichen Sportgruppen, eine Mitgliedschaft ohne den "Stammverein" gab es nicht. Die eigenständige Jugendarbeit hat etwa 1953 mit der Wahl eines Bundesjugendleiters begonnen. 1970 kam es in Würzburg zum Zusammenschluss des Männersports und des Frauensports. Unter dem Motto "Sport um der Menschen willen" bietet der Verband Breiten- und Leistungssport an. Mehr als 500.000 Mitglieder sind in knapp hundert verschiedenen Sportarten aktiv. In den Gruppen wird Gemeinschaft gelebt sowie Zusammengehörigkeit, Zusammenhalt und Teamgeist praktiziert. Dazu vermittelt der Verband Lebenshilfe im Sinne der christlichen Botschaft. Der Sportverband vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft. (gam)