Kardinal gibt Interview über seine Leidenschaft, das Autofahren

Woelki fährt gern schnell Auto

Woelki fährt gern schnell Auto
Bild: picture alliance/dpa /Oliver Berg

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki (60) hat sich als leidenschaftlicher Autofahrer geoutet. Zwar werde er meistens in seinem Dienstwagen chauffiert, sagte er der "Kölnischen Rundschau" (Freitag). Er bekannte aber: "Ich fahre auch selbst sehr gerne". Und: "Ich fahre gerne schnell." Als Reisegeschwindigkeit bewege er sich so zwischen 130 und 160 Stundenkilometern, sagte der Erzbischof, "aber wenn die Autobahn frei ist..."

Woelki: Klassik wirkt auf mich einschläfernd

Zum entspannten Autofahren braucht Woelki die richtige Musik  - das kann auch mal Techno sein. Mal höre er ein Hörspiel oder Informationssendungen, sagte der 60-Jährige der "Kölnischen Rundschau" (Freitag). "Oder einfach auch mal so eine Hammer-Musik. Also Techno." Klassik beim Autofahren beruhige ihn derart, da drohe er einzuschlafen. "Das ist zu gefährlich. Darum höre ich lieber etwas Flottes. Etwas, das den Blutdruck steigen lässt."

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Woelki fährt nach eigenen Angaben einen Audi A 6 mit Dieselmotor. Wegen der CO2-Bilanz wolle er wie schon sein Generalvikar und ein Weihbischof demnächst auf einen Plugin-Hybrid umsteigen. Privat würde er sich für ein Auto in der Golf-Klasse entscheiden, so Woelki. "Wobei ich langsam merke, dass ich älter werde und Schwierigkeiten bekomme beim Ein- und Aussteigen." Daher wäre ein SUV "eine verlockende Alternative". Auch hier gebe es schon "recht überzeugende Hybrid-Angebote".

Technik des autonomen Fahrens ist "faszinierend"

Der Kardinal legt rund rund 40.000 Kilometer pro Jahr zurück. Für viele Diensttermine sei die Bahn leider keine Alternative. Vom Bischofsstab bis hin zu anderen liturgischen Geräten müsse er "immer viele Sachen mitnehmen". Bei Kölner Terminen nutze er aber auch gerne das Fahrrad.

Autonomes Fahren findet der Erzbischof nach eigenem Bekunden von der Technik her "faszinierend" - vom Fahren eher langweilig. Aber an der Einparkhilfe habe er Spaß, "das ist für mich wie ein Spielzeug".  (gho/dpa/KNA)