Erfurter Bischof kritisiert missbräuchliche Verwendung

Bischof Neymeyr: Kreuz nicht nur Schmuck

Der ehemalige Mainzer Weihbischof Ulrich Neymeyr ist seit 2014 Bischof von Erfurt.
Bild: picture alliance / dpa / Michael Reichel

Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr hat eine missbräuchliche Verwendung des Kreuzes kritisiert. Ostern verwandle durch die Auferstehung Jesu das Kreuz "zu einem grundlegenden Zeichen des Glaubens und der Hoffnung, und deswegen können es Christen nur schwer ertragen, wenn das Kreuz für politische Zwecke verwendet wird", sagte Neymeyr am Sonntag im MDR-Radio Thüringen. "Ich sehe es auch nicht gerne, wenn das Kreuz nur als Schmuckstück dient." Der Bischof betonte, das Kreuz sei für ihn "ein sehr tiefes Zeichen dafür, dass Gott auf der Seite der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt steht und dass das Leben stärker ist als der Tod". (KNA)

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Der Streit um den geplanten Moscheebau in Erfurt spitzt sich zu. Nun tauchen monumentale Holzkreuze als Protestzeichen auf. Die Kirchen reagieren mit einer deutlichen Warnung. (Artikel von März 2017)

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