Zur Abkühlung in einer Kirche lud der Wiener Kardinal Christoph Schönborn auf Facebook ein: "Dem lieben Gott sind alle willkommen." Unterirdische Kirchenräume in der Wiener Innenstadt wie die Krypta des Stephansdoms oder die Gruft der Michaelerkirche böten besondere Kühle, informierte dazu das Erzbistum Wien auf seiner Internetseite. Aber auch "normale" Kirchenbauten wiesen relativ angenehme Temperaturen um die 24 Grad auf.
"Auf ne ruhige Minute" bei 21 Grad lud auch das Bistum Trier bei Facebook in die kühle Krypta des Trierer Doms ein – und postete gleich ein Beweisfoto eines Thermometers dazu.
Ein "cooler Tipp für heiße Tage" kommt aus dem Erzbistum Freiburg und ist - trotz Hitze - sogar poetisch verfasst.
In den Niederlanden haben sich gleich mehrere Kirchen für Studenten geöffnet: Im kühlen Gotteshaus können sie weitab von überfüllten Bibliotheken für ihre Prüfungen lernen – Wasser und Obst gibt es gratis.
Auch die anglikanische Kathedrale von Canterbury in Großbritannien steht für alle offen, die vor der Hitze fliehen möchten.
Diese 360-Grad-Aufnahme der anglikanischen Kathedrale St. Peter im britischen Exeter ist nur wegen der Hitze entstanden. So kann man sich, nur durch das Bewegen des Mauszeigers, in der "Lady Chapel" des Gotteshauses umschauen.
Offenbar ist sogar dem heiligen Bonifatius vor dem Mainzer Dom warm - er hat sich mit einem farblich herausstechenden Accessoire für die sommerlichen Temperaturen ausgestattet.
…und zum Schluss noch ein etwas älterer Tweet mit einem schönen Foto von einer Situation, die gerade jetzt im Sommer jederzeit wieder so passieren könnte.
22.06.2017, 15:14 Uhr: Ergänzt um den "coolen Tipp" aus Freiburg. /jhe