Linke Proteste gegen Abtreibungsgegner enden gewaltsam
Linksradikale bewarfen Polizisten mit Steinen und Flaschen

Linke Proteste gegen Abtreibungsgegner enden gewaltsam

Laut Schweizer Medien sind die Proteste gegen einen Demonstrationszug von Abtreibungsgegnern am Samstag in Zürich eskaliert. Linksradikale bewarfen demnach Polizisten mit Steinen und Flaschen und zündeten Müllcontainer an.

Zürich - 15.09.2019

Bei Protesten gegen einen Demonstrationszug von Abtreibungsgegnern ist es am Samstag in Zürich zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Dabei bewarfen Linksradikale die Polizei mit Steinen und Flaschen und zündeten Müllcontainer an, wie Schweizer Medien berichteten. Die Beamten setzten Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein. Zwei Polizisten wurden verletzt, ein 30-Jähriger wurde wegen Gewalttätigkeit festgenommen.

Der sogenannte "Marsch für Läbe", bei dem mehrere Hundert Christen und rechtskonservative Aktivisten jeden September in Zürich gegen die Schweizer Abtreibungsregelungen demonstrieren, fand wie geplant statt. Ein angemeldeter Gegenmarsch der Schweizer Jusos verlief den Angaben zufolge friedlich. Der Protest der linksautonomen "Revolutionären Jugend Zürich" war hingegen vorab nicht genehmigt worden.

Am kommenden Samstag findet in Berlin der jährliche "Marsch für das Leben" statt, an dem auch mehrere Bischöfe teilnehmen wollen. Hier hatte es in der Vergangenheit ebenfalls regelmäßig Gegendemonstrationen gegeben. Auch für dieses Jahr hat ein linkes Bündnis dazu aufgerufen, den vom "Bundesverband Lebensrecht" organisierten Demonstrationszug auf seinem Weg durch das Berliner Regierungsviertel zu blockieren. (stz/KNA)