Panoramablick über die Donau auf die Altstadt von Regensburg und den Dom St. Peter.
Bischof Voderholzer lädt zu Katholikentag 2014 nach Regensburg ein

"Wir sind Katholikentag"

Regensburg - Bischof Rudolf Vorderholzer wünscht sich, dass der Katholikentag 2014 in Regensburg zu einem Glaubensfest wird, bei dem die politische Bedeutung der christlichen Botschaft zur Geltung kommt.

Regensburg - 08.05.2013

Die Christen müssten sich nicht verstecken, sondern hätten etwas zu bieten, "was unsere manchmal etwas müde und alterssatte Gesellschaft zukunftsfähig macht". Das Bistum startet mit einem Gottesdienst und einer Lichterprozession am Mittwochabend offiziell seine Vorbereitungen zum Katholikentag.

Dabei wird erstmals eine dreidimensionale, von innen beleuchtbare Kreuzplastik als diözesanes Katholikentagssymbol vorgestellt. Sie setzt das Katholikentagsmotto "Mit Christus Brücken bauen" bildlich um. Schematisch zu sehen sind Menschen, die sich die Hände reichen, sowie die Steinerne Brücke und die Spitzen der zwei Domtürme als Wahrzeichen Regensburgs.

Das Katholikentagskreuz soll in den kommenden Monaten durch alle Regionen des Bistums wandern. Nach Auskunft von Projektmitarbeitern sind bereits zwei Drittel aller Termine ausgebucht. Auch wurde die Komposition eines Katholikentagsliedes in Auftrag gegeben. Ab Mittwoch informiert die Internetseite www.vorbereitung-katholikentag2014.de über den aktuellen Stand der Planungen.

Die "Kirchenmusikhauptstadt" lädt ein

"Wir waren Papst und sind jetzt Katholikentag", sagte die Regensburger Katholikentagsreferentin Michaela Schmid. Die gastgebende Diözese wolle sich den Teilnehmern in ihrer regionalen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt präsentieren und auch kirchliche "Leuchtturmprojekte" herausstellen.

Zu den Regensburger "Alleinstellungsmerkmalen" zählt der Bischof die Musik. "Wir sind die Kirchenmusikhauptstadt Deutschlands", sagte Voderholzer unter Anspielung auf die weltberühmten Regensburger Domspatzen und die Hochschule für Kirchenmusik. Auch die nahe Grenze zu Böhmen und die Donau als "völkerverbindender Fluss" sollen den Katholikentag unverwechselbar prägen.

Die kleinräumige Altstadt stellt die Planer vor besondere Herausforderungen. So gibt es in Regensburg weder ein Kongresszentrum noch Messehallen. "Dafür haben wir etliche alte schöne Kirchen, Plätze und weitere historische Gebäude", sagte Voderholzer. Auch die Schulen der Innenstadt und die Universität werden für größere Veranstaltungen gebraucht.

Das Christentreffen findet vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 statt und wird vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) veranstaltet. (KNA)