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Orthodoxer Theologe: "Ökumene ist mit Hoffnung verbunden"

Aktualisiert am 05.01.2022  –  Lesedauer: 
Orthodoxer Theologe: "Ökumene ist mit Hoffnung verbunden"
Bild: © Robert Kiderle

Köln ‐ Wenn katholische und griechisch-orthodoxe Christen den Jahreswechsel feiern, tun sie das am gleichen Termin – aber mit je eigenen Traditionen. Der orthodoxe Theologe Georgios Vlantis sieht das im Interview als Gewinn und betont den Wert der Ökumene.

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Die Ökumene hat in verschiedenen Ländern einen je unterschiedlichen Stellenwert, in Griechenland mit seinen vielen Orthodoxen ist sie deutlich weniger wichtig als im dagegen konfessionell vielfältigeren Deutschland. Im Interview erzählt der orthodoxe Theologe und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern, Georgios Vlantis, wie Orthodoxe traditionell das neue Jahr begrüßen und warum ihm die Ökumene unter Christen nicht nur beruflich sehr viel Hoffnung gibt.

Frage: Frohes neues Jahr – Kali Xronia! Das Jahr 2022 hat begonnen. Für Sie als Orthodoxer auch? Stimmt das überhaupt, wenn ich Ihnen das jetzt wünsche?

Vlantis: Die griechisch-orthodoxe Tradition feiert nach dem gregorianischen Kalender wie die meisten griechischsprachigen Kirchen, so wie auch die Rumänen und andere. Die meisten slawischen Kirchen – Russen, Serben und andere – feiern nach dem sogenannten julianischen Kalender. Die haben zum Beispiel Weihnachten am 7. Januar. Meine Tradition folgt, dem westlichen Kalender, insofern feiern wir zusammen.

Frage: Die katholischen und evangelischen Christen feiern gemeinsam mit Ihnen als orthodoxe Christen. Wie feiern Sie denn das Weihnachtsfest?

Vlantis: Das Ganze fängt mit einer Fastenzeit an, die etwa 40 Tage dauert. Es ist keine so strenge Fastenzeit, für orthodoxe Verhältnisse zumindest, weil auch Fischgerichte erlaubt werden. An den letzten Tagen vor dem Fest isst man allerdings streng vegan. Am Morgen des 24. Dezember machen sich die Kinder auf, um mit ihren Weihnachtsliedern, den "Kalanta", von Haus zu Haus zu ziehen und die Geburt Christi anzukündigen. Für ihren Gesang werden sie mit Geld und Süßigkeiten belohnt.

Am frühen Morgen des 25. geht die ganze Familie zur Kirche zur Messe, die bei uns ganz früh stattfindet. Traditionsgemäß fängt der Gottesdienst am Morgen um 5 Uhr an, damit wir beim Sonnenaufgang die Liturgie, also die Begegnung mit der Sonne der Gerechtigkeit feiern können. Danach darf man sich natürlich auf die festlichen Speisen freuen, auf die Süßigkeiten, die reichlich angeboten werden, die Bescherung und alles, was dazugehört.

Frage: Wenn uns nicht gerade die Corona-Pandemie daran hindert, sind die Weihnachtsfeiertage ja der Zeitpunkt im Jahr, wo wir mit der ganzen Familie zusammenkommen. Feiern Sie auch Weihnachten als Familienfest?

Vlantis: Grundsätzlich ja – die Pandemie hat einiges viel kleiner gemacht. Aber ich glaube, dass wir Christen auch sehr viel Verantwortung übernehmen müssen in dieser Zeit, damit wir auch die Schwächeren und die Älteren schützen können. Das ist nicht immer ganz einfach, gerade weil dieses Fest ein Familienfest ist. Man vermisst in dieser Zeit größere Gesellschaften, also größere Treffen von Freunden. Aber das gehört dazu, bis diese pandemische Situation vorbei ist.

Frage: Jetzt haben wir auch gemeinsam in den beiden Konfessionen den Jahreswechsel und Neujahr am 1. Januar gefeiert. Wie findet das bei Ihnen statt, vom alten ins neue Jahr überzugehen?

Vlantis: Genauso wie am 24. Dezember gehen am 31. Dezember, also am letzten Tag des Jahres, die Kinder noch einmal von Haus zu Haus, um mit ihren Liedern die Ankunft des neuen Jahres anzukündigen. Und sie werden noch einmal beschenkt mit Süßigkeiten, mit Geld. Der 1. Januar ist für die Orthodoxen nicht nur das Fest der Beschneidung Jesu Christi, sondern auch der Gedenktag des Heiligen Basilius von Caesarea, eines Kirchenvaters des vierten Jahrhunderts, der in der griechischen Tradition und darüber hinaus die Funktion sowohl vom Nikolaus und Weihnachtsmann in der westlichen Tradition übernimmt. Und daher findet die richtige Bescherung der Kinder – und nicht nur der Kinder – am 1. Januar statt.

Erwähnenswert ist auch der Neujahrskuchen, der sogenannte "Vasilopita", vom Namen des heiligen Basilius/Vasilios, wo eine Münze eingebacken wird. Und wer sie in seinem Stück findet, der kann auf viel Glück im neuen Jahr hoffen. Jede Familie schneidet so einen Kuchen und derjenige, der die eingebackene Münze findet, der darf sich natürlich freuen.

Bild: ©picture-alliance/akg-images (Archivbild)

Basilius von Caesarea war als Asket, Bischof und Kirchenlehrer eine der herausragenden Gestalten im Christentum des 4. Jahrhunderts. Er trug schon zu Lebzeiten den Beinamen "der Große".

Frage: Der hat vielleicht auch besonders viel Glück im nächsten Jahr ...

Vlantis: ... Ja, wobei wir alle dieses Glück in diesem Jahr brauchen können wegen der Pandemie.

Frage: Das Gefühl habe ich auch. Ist für Sie dann dieser Tag ein Höhepunkt des Weihnachtsfestes? Kann man das so sagen?

Vlantis: Ich würde sagen, es ist einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten dieser zwei Wochen oder dieser zwölf Tage, also vom Weihnachtstag bis zum Fest der Taufe Jesu Christi am 6. Januar, wo die Segnung der Gewässer auch stattfindet.

Frage: Was hat es mit dieser Großen Wasserweihe auf sich? Von der habe ich gelesen.

Vlantis: Ja, genau darum geht es. Wir feiern das auch in München in den letzten Jahrzehnten und das bezieht sich auf die Taufe Jesu Christi. Ein Priester wirft das Kreuz in einen Fluss, in München etwa in die Isar. Oder in meiner Heimat überall, wo es das Meer gibt, also am Hafen, wirft der Priester das Kreuz ins Meer. Und dann versuchen die Leute, das Kreuz zu fangen. Es gehört zu den Sitten und Bräuchen. Sie springen ins Wasser. Dazu braucht man viel Mut, weil die Temperaturen wirklich nicht besonders einladend sind. Aber derjenige, der das schafft und als erster das Kreuz fängt, gilt auch als gesegnet.

Letztendlich geht es auch darum, dass die ganze Schöpfung gesegnet wird durch Jesus Christus, durch seine Ankunft in der Welt und seine ganze Tätigkeit. Die Weihnachtsbotschaft ist eine Hoffnungsbotschaft und sie verbindet und eint uns Christen aus allen Konfessionen. Dass Gott Mensch wird um des Heils der Menschen willen – wie kann so etwas möglich sein? Aber das ist die Hauptbotschaft des Christentums, dass genau Gott Mensch wird für uns alle. Das ist das Revolutionäre und das ist der Kern unserer Hoffnungsbotschaft.

Frage: Sie sprechen von Ökumene – an welchem Punkt sind wir in der Ökumene angekommen, wenn wir die Christen in dieser Welt ansehen?

Vlantis: Ökumene ist mit Hoffnung verbunden. Ich komme aus einem monokonfessionellen Land – oder fast monokonfessionellen: Die überwiegende Mehrheit der griechischen Bevölkerung ist griechisch-orthodox. Es hat für mich auch persönlich gedauert, bis ich Gespräche mit Christen aus anderen Konfessionen begann. In Griechenland sind die katholischen, die evangelischen Minderheiten zu klein und ich würde auch zugeben, dass mein Blick nicht scharf genug war, um sie wahrzunehmen und um feststellen zu können, dass dieses Gespräch wichtig bzw. nötig ist und interessant sein kann. Hier in Deutschland, wo eine größere konfessionelle Vielfalt vertreten wird, habe ich so einen Paradigmenwechsel erlebt. Und ich genieße es. Ich darf entdecken, dass das Christentum vielfältig und bunt ist. Eine große Vielfalt von verschiedenen Traditionen wird vertreten, freilich nicht nur in Deutschland, sondern darüber hinaus in der ganzen Welt.

Und die Tatsache, dass wir heute, im 21. Jahrhundert, Strukturen haben, die den Dialog der verschiedenen Konfessionen ermöglichen, schenkt sehr viel Hoffnung. Das war nicht selbstverständlich. Und ich persönlich bin gegen dieses Gejammer: Die Ökumene hat nicht so viel erreicht, wann werden wir weitere Fortschritte sehen? – Wir haben unglaublich viel erreicht. Ich warne vor maximalistischen Erwartungen, die nur Frustrationen erzeugen. Jeden Tag erreichen wir viel in den verschiedenen Gremien der Ökumene, mit unserem Dialog, mit den Veranstaltungen, mit den Gottesdiensten, mit den Gesprächen, mit den karitativen Projekten, mit der Tatsache, dass so eine unglaubliche Vielfalt vertreten wird. Bei uns in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern (ACK Bayern) sind 22 Kirchen als Mitglieder oder Gast-Mitglieder dabei, von Äthiopisch-Orthodoxen bis zu den Mennoniten und den Baptisten, von den Syrisch-Orthodoxen und den Rumänen bis zu den freien evangelischen Gemeinden und zu den Adventisten. Eine breite Vielfalt, eine spannende Vielfalt – und für mich eine Quelle der Hoffnung und der Freude. Ökumene ist nicht langweilig. Das Christentum ist nicht langweilig. Ganz im Gegenteil.

Frage: Sie sind Mitglied verschiedener ökumenischer Organisationen. Was würden Sie als Geschäftsführer der ACK Bayern sagen: Hat sich die Situation durch die Corona-Pandemie verändert? Beeinflusst das Coronavirus und alles, was damit zusammenhängt, auch Ihre Arbeit und das ökumenische Zusammenleben?

Vlantis: Die Ökumene lebt sicherlich von der persönlichen Begegnung. Es geht nicht nur um einen theologischen Dialog, es geht nicht nur um systematisch-theologische Inhalte. Es geht auch um Begegnungen zwischen Menschen. Es geht auch um ökumenische Gottesdienste. Es geht um sehr viele Sachen, die nur dreidimensional möglich sind. Andererseits versuchen wir, das Beste aus dieser Situation zu machen. Die Pandemie hat uns in der ACK und der Ökumene überhaupt intensiv beschäftigt. Ich glaube, dass die ökumenischen Gremien einen konstruktiven Austausch von Erfahrungen und Vorschlägen ermöglicht haben, die für alle Kirchen beim Umgang mit der Pandemie hilfreich waren. Vor allem zahlenmäßig kleine Kirchen, die im Kirchensteuersystem nicht inbegriffen sind, waren mit sehr großen finanziellen Problemen konfrontiert, denn sie werden grundsätzlich von den Spenden ihrer Mitglieder finanziert.

Man hat auch die Verlegenheit gesehen in den ökumenischen Gremien, wenn nicht sogar die Enttäuschung, als es vor allem am Anfang der Pandemie Geistlichen nicht möglich war, Corona-Kranken in den Krankenhäusern beizustehen. Auch die Schwierigkeiten, die mit den Corona-Einschränkungen während der Gottesdienste erforderlich sind, das war nicht ganz einfach. Aber gleichzeitig durfte man die Kreativität der verschiedenen Gemeinden bewundern: Was sie sich alles ausgedacht haben, was sie erfunden haben, um die Botschaft Jesu Christi in dieser neuen Situation doch zu vermitteln. Ich muss sagen, ich bewundere auch den Geist der Verantwortlichkeit, den die Kirchen entschlossen gezeigt haben. In den ökumenisch offenen Kirchen haben Verschwörungstheoretiker nichts zu suchen.

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Frage: Was glauben Sie, passiert durch Kontaktbeschränkungen, gesellschaftliche Vorgaben, bei den Diskussionen rund ums Impfen …?

Vlantis: Viele Selbstverständlichkeiten unseres Alltags vor der Pandemie werden hinterfragt und die Diskussion hat sehr viele Ebenen. Die rechtliche Ebene: Was darf der Staat zum Beispiel verbieten? Die Ebene der Verantwortung, die Ebene der Sozialethik: Was können wir füreinander tun in dieser Situation? Ich würde sagen, es gibt keine lineare Entwicklung – positiv oder negativ. Ich gehöre gerne zu den Menschen, die das Glas halb voll sehen, in dem Sinne, dass ich denke, dass durch diese Erfahrung, die freilich eine unerwünschte war und bleibt, doch einiges besser verstanden wird. Wir sind technisch ein bisschen besser entwickelt. Wir sind in vielen Bereichen erfinderischer geworden.

Ich würde auch sagen, dass wir genau durch diese digitalen Begegnungsmöglichkeiten in bestimmten Kontexten zumindest umweltfreundlicher geworden sind. Viele Gremien führen einige ihrer Begegnungen digital durch. Das heißt, es müssen nicht Leute aus ganz Bayern zum Beispiel nach München reisen für ein Treffen von zwei Stunden. Das ist auch was! So etwas kostet Geld und schadet auch der Umwelt. Es gibt also Möglichkeiten, die sich gezeigt haben durch diese Pandemie. Die Tatsache, dass durch die Digitalität der Zugang vieler Menschen zu verschiedenen Veranstaltungen doch möglich wird. Früher fanden sie lediglich als Präsenzveranstaltungen statt. Heute hat man wenigstens auch die digitale Möglichkeit dazu. Ich ignoriere aber freilich nicht die Herausforderungen, die damit verbunden sind: Die Isolation, die häusliche Gewalt in Familien, auch die Schwierigkeiten, die mit den Ungleichheiten in unserer Gesellschaft verbunden sind. Letztendlich, und das übersehen wir oft, kann sich nicht jeder von uns einen Computer und eine Internetverbindung leisten. Und diejenigen, die das nicht tun, sind nicht unbedingt die Privilegierten. Den Zustand der alten Menschen, der schwächeren Menschen möchte ich auch nicht verkennen. Aber ich glaube, dass wir gerade durch solche Erfahrungen wie die Pandemie einiges beschleunigen können, sodass wir intensiver gemeinsam denken, um gemeinsam einen Ausweg zu finden. Ich bin optimistisch.

Frage: Sie haben den Vergleich: Sehen Sie da Unterschiede zwischen Griechenland und Deutschland? Und worin bestehen sie?

Vlantis: Es gibt Mentalitätsunterschiede und es gibt kulturelle Unterschiede, aber ich glaube, dass in beiden Ländern sehr viel Verantwortung spürbar war. Ich glaube, dass die Gesellschaft in ihrer großen Mehrheit in beiden Ländern verstanden hat, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser pandemischen Situation einfach nötig ist. Das hat mich ein bisschen überrascht, muss ich sagen, was meine Heimat angeht: Die Griechen sind ein stark emotionales Volk, und ich dachte, sie würden die Einschränkungen nicht aushalten. Es freut mich, dass meine Heimat mich immer noch überrascht – und sogar positiv.

Andererseits glaube ich, dass man in beiden Ländern doch die Corona-Leugner, die Skeptiker nicht verkennen kann. Man muss auch unterscheiden zwischen legitimer Kritik und Verschwörungstheorien, die oft mit allen möglichen rechtsradikalen Behauptungen verbunden werden. Gremien, die den Dialog ermöglichen und fördern wie die ökumenischen Gremien, sind ganz wichtig. Wir brauchen Plattformen des Dialogs: in den Kirchen, in der Gesellschaft, überall – wo es um Argumente geht, wo das bessere Argument gewinnt und wo ein Grundvertrauen herrscht, wo man nicht den Eindruck hat, dass eine Position oder eine Person falsch behandelt wird. Da kann die Ökumene in vielerlei Hinsicht als Beispiel dienen.

Frage: Wir gucken jetzt gerade auf ein ganz frisches Jahr. Ein paar Tage alt ist 2022 – erneut unter diesen Pandemie-Bedingungen. Was wünschen Sie sich?

Vlantis: Ich wünsche mir und uns Gesundheit, einen Ausweg aus dieser Situation so schnell wie möglich, mehr gesellschaftliche Solidarität und eine intensivere Horizonterweiterung. Es geht uns richtig gut hier in Deutschland, aber in großen Teilen der Welt ist es gerade nicht gut in dieser pandemischen Situation. Ich hoffe, dass unsere Befreiung aus dieser pandemischen Situation auch eine Befreiung der schwächeren und der ärmeren Völker dieser Welt sein wird und dass alle gemeinsam diese Befreiung feiern können im kommenden Jahr. Wenn man die Impfquoten in anderen Kontinenten wie in Afrika sieht, dann muss ich sagen, dass wir auch sehr viel Selbstkritik üben müssen, auch als Christen in der westlichen Welt.

Frage: In unserem Gespräch ist jetzt schon oft die Hoffnung vorgekommen. Woraus ziehen Sie persönlich Ihre Hoffnung?

Vlantis: Die Ökumene ist die Quelle meiner Hoffnung. Das Christentum. Wir glauben an einen Gott, der selber eine Gemeinschaft von Personen ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Dialog gehört zur Essenz des Christentums und es freut mich, dass es die Ökumene gibt als Plattform, als Möglichkeit, wo dieser Dialog erlebbar wird. Kein Dialog ist einfach, aber andererseits ist er doch die einzig mögliche und hoffnungsvolle Alternative: nicht Gewalt, nicht die Macht, sondern der Dialog.

Von Katharina Geiger