Die große Trockenheit der vergangenen Wochen hat Auswirkungen auf die Festlichkeiten zu Mariä Himmelfahrt im Bistum Speyer: Aufgrund der mit brennenden Wachskerzen einhergehenden Waldbrandgefahr werden zur dortigen Lichterprozession in diesem Jahr keine herkömmlichen Kerzen ausgegeben, teilte die Diözese am Montag mit. "Die Mitfeiernden werden gebeten, eventuell vorhandene LED-Teelichter von zu Hause mitzubringen", heißt es in der Mitteilung.
Das Fest Mariä Himmelfahrt wird in Speyer als Patronatsfest der Kathedrale und des Bistums gefeiert. Schon die Vorgängerkirche des jetzigen Kaiserdoms war der in den Himmel aufgenommenen Gottesmutter geweiht. Fünf Gottesdienste finden am kommenden Montag über den Tag verteilt statt. Den Schlusspunkt bildet ein Rosenkranzgebet um 20 Uhr, die Marienfeier mit anschließender Lichterprozession beginnt danach um 20:30 Uhr.
Die Aufnahme Mariens in den Himmel ist ein Hochfest der katholischen Kirche und wird am 15. August gefeiert. Im Zentrum steht der Glaube, dass Maria wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der Erlösungstat Jesu Christi leiblich in den Himmel aufgenommen wurde. Die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma, also zum verbindlichen Glaubensinhalt, erklärt. (cbr)