In Sachen Marienfrömmigkeit steht Leo XIV. seinem Vorgänger Franziskus in nichts nach. Bereits zum zweiten Mal in seiner kurzen Amtszeit besuchte er einen bekannten italienischen Marienwallfahrtsort. Wie der Vatikan mitteilte, war es am Dienstag das Heiligtum der gütigen Muttergottes in Mentorella, rund 65 Kilometer östlich von Rom. Es ist eines der ältesten Marienheiligtümer Europas. Nach Besichtigung und Gebet traf Leo XIV. noch mit den polnischen Resurrektionisten-Ordensmännern zusammen, die den Ort betreuen.
Der Papst befindet sich derzeit in seiner zweiten Sommerauszeit in Castel Gandolfo. Dorthin kehrte er nach dem Ausflug nach Mentorella wieder zurück. Am Abend wird er im Vatikan erwartet.
Bereits kurz nach seiner Wahl zum Papst im Mai unternahm Leo einen unangekündigten Besuch in einem Marienheiligtum nahe Rom, dem Heiligtum der Mutter vom Guten Rat in Genazzano. Dies betreut der Augustinerorden, dem auch der Papst über Jahrzehnte angehörte. (KNA)