Der Prozess im Fall eines mutmaßlichen Angriffs auf einen Franziskaner in Salzburg ist vertagt worden. Grund dafür ist, dass der Angeklagte nicht zu der am Dienstag angesetzten Verhandlung erschien, wie der ORF berichtete. Die Gründe dafür seien noch unklar. Auch ein neuer Termin stehe noch nicht fest.
Der 38-jährige mehrfach Vorbestrafte hätte sich am Salzburger Landesgericht wegen versuchten Diebstahls, Nötigung, Körperverletzung und Drogendelikten verantworten sollen. Laut Anklage soll sich der Mann am 13. Dezember 2025 in das Salzburger Franziskanerkloster geschlichen haben, um einen Diebstahl zu begehen. Als ihn ein Ordensmann erwischte und festhielt, soll er ihm einen Finger ins Auge gedrückt und ihn zu Boden gestoßen haben. Der Franziskaner erlitt Verletzungen. Anschließend flüchtete der Mann.
Da er persönliche Gegenstände am Tatort zurückgelassen hatte, konnte die Polizei schnell seine Identität feststellen. Dem Mann wird außerdem vorgeworfen, im vergangenen Jahr wiederholt Kokain weitergegeben zu haben. In zwei Fällen sollen die Abnehmer minderjährig gewesen sein. (mal)