See trocknet seit Jahrzehnten aus

Dürre: Papstsee in Gefahr – 29,5 Millionen Euro für Rettung

Ein Blick auf den italienischen Lago Albano
Bild: IMAGO / imagebroker

Mit einem 29,5 Millionen Euro schweren Maßnahmenpaket soll der Albaner See vor dem Austrocknen bewahrt werden. Die Metropolitanregion Rom stellte die Pläne kürzlich vor. Demnach soll eine neue Wasserleitung die Entnahme von Grundwasser aus den Albaner Bergen reduzieren. Neben dem Schutz des Kratersees unterhalb der Päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo soll damit auch die Wasserversorgung der rund 100.000 Einwohner der Region sichergestellt werden.

Der Wasserstand des Lago Albano sinkt seit Jahrzehnten. Gründe dafür sind die zunehmende Urbanisierung des Gebiets und der damit verbundene steigende Wasserverbrauch. Zudem entnehmen Industrie und Landwirtschaft große Mengen Wasser, während Trockenperioden die Situation weiter verschärfen. Der Vulkansee mit einer maximalen Tiefe von 170 Metern speist sich ausschließlich aus Regenfällen, Grundwasser und unterirdischen Quellen. Oberirdische Zuflüsse hat er nicht. (KNA)

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