Bereits von 2014 bis 2020 an Spitze

Deutschsprachige Don Bosco Schwestern haben neue alte Provinzleiterin

Schwester Maria Maul übernimmt zum zweiten Mal die Leitung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern.
Bild: Don Bosco Schwestern/Alexander Golser

Eine alte Bekannte übernimmt am 8. September die Leitung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern: Wie der Orden am Dienstag mitteilte, übernimmt Maria Maul (62) die Leitungsposition zum zweiten Mal. Die erfahrene Pädagogin und Theologin war bereits von 2014 bis 2020 Provinzleiterin. In den sechs Jahren seit Mauls erster Amtszeit hatte Petra Egeling die Provinz geleitet.

Zur Provinz gehören 89 Schwestern an neun Standorten von Magdeburg bis ins Tiroler Inntal. Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in ihren pädagogischen und sozialpädagogischen Einrichtungen tätig. Dort werden aktuell rund 1.300 Kinder und Jugendliche betreut und begleitet.

"Was Kinder und Jugendliche brauchen, verändert sich mit der Welt, in der sie aufwachsen. Wir wollen wahrnehmen, was sie heute beschäftigt und was sie für ihre Zukunft brauchen", sagte Maul laut Mitteilung. Nicht jede Unsicherheit könne man den Kindern und Jugendlichen nehmen, "aber wir können ihnen verlässliche Beziehungen, Bildung und Gemeinschaft anbieten und sie darin stärken, ihr Leben und ihre Zukunft mit Zuversicht zu gestalten".

Pädagogin, Theologin und erfahrene Leiterin

Maria Maul wurde 1964 in Graz geboren. Nach Studium der Religionspädagogik und Germanistik trat sie 1988 in die Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern ein. Von 1999 bis 2014 leitete sie die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik der Don Bosco Schulen Vöcklabruck. Parallel dazu absolvierte sie das Fachtheologiestudium und promovierte im Bereich Kirchengeschichte. Zuletzt leitete sie den Bereich "Bildung & Kultur" der Diözese Linz und unterrichtete Katholische Religion und Deutsch an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik.

Heute zählt die Ordensgemeinschaft rund 10.200 Schwestern weltweit und gehört damit zu den größten Frauenorden. In zahlreichen Ländern setzen sich die Don Bosco Schwestern für Bildung, soziale Gerechtigkeit und bessere Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche ein. (KNA)