DBK gibt Ablauf und Themen bekannt

Worum es bei der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe geht

 Eröffnungsgottesdienst der Herbstvollversammlung
Bild: KNA/Julia Steinbrecht

Ende September treffen sich die deutschen Bischöfe zu ihrer Herbstvollversammlung. Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Dienstag mitteilte, werden vom 28. September bis 1. Oktober 59 Bischöfe unter Leitung des Vorsitzenden, Heiner Wilmer, in Fulda erwartet. Für den Eröffnungstag hat sich auch der neue Apostolische Nuntius, Erzbischof Hubertus van Megen, angekündigt.

Einen Studientag widmet die Konferenz Kernaspekten von Papst Leos Enzyklika "Magnifica humanitas" über Künstliche Intelligenz (KI), Menschsein und Gemeinwohl. Die Bischöfe wollen Konsequenzen aus dem Lehrschreiben für die Kirche in Deutschland besprechen. Stellung beziehen will die Bischofskonferenz außerdem zum Thema "Leben vom Anfang bis zum Ende" mit Blick auf aktuelle Fragen, von der Leihmutterschaft über die Organspende und den assistierten Suizid bis hin zur Anwendung von KI in der Medizin.

DBK-intern sollen die von 14 auf acht reduzierten bischöflichen Kommissionen neu gewählte Vorsitzende bekommen. Auf dem Programm stehen demnach auch aktuelle Fragen des demokratischen Gemeinwohls in Deutschland und das Engagement in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union. Außerdem werden die Bischöfe über die Aufklärung und Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, die Entwicklung der Erwachsenentaufen in Europa, aktuelle Aspekte von Synodalität in der Kirche sowie die Social-Media-Kanäle der Bischofskonferenz sprechen. (KNA)