Satzung für Diözesanforum erarbeitet

Nach 20 Jahren: Eichstätter Diözesanrat hat neuen Vorsitzenden

Der Diözesanrat im Bistum Eichstätt
Bild: Gabi Gess/pde

Nach 20 Jahren hat der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Christian Gärtner, die Leitung des Eichstätter Diözesanrats abgegeben. Der Diözesanrat wählte am Wochenende den Nürnberger Roland Schwab (Foto oben Mitte) zu Gärtners Nachfolger. Dieser wird dem Diözesanrat seines Heimatbistums als berufenes Mitglied aber weiter angehören.

Schwab ist bereits seit zwei Wahlperioden im Vorstand des Diözesanrats aktiv. Beruflich leitet er die Produktion eines Unternehmens im oberpfälzischen Neumarkt. Außerdem ist er Mitglied in dem vor einem Jahr neu geschaffenen synodalen Gremium des Bistums Eichstätt, dem sogenannten Bistumsrat.

Satzung für neues Gremium fertig

Dieser hat unter Schwabs Moderation eine Satzung für ein breit aufgestelltes Diözesanforum erarbeitet, das künftig an der Bistumsleitung mitwirken soll. Schon Ende Oktober werde das Vorhaben dem neuen Bischof Christian Würtz vorgestellt, der am 4. Oktober sein Amt antritt, hieß es.

Der bis dahin noch amtierende Übergangschef der Bistumsverwaltung, Domkapitular Alfred Rottler, sagte, der Eichstätter Dom werde zu diesem Einführungsgottesdienst "richtig voll werden". Es sei eine Aufbruchsstimmung zu spüren. Gärtner sagte, er hoffe, "dass es uns gelingt, gemeinsam mit unserem neuen Bischof Christian Würtz diesen synodalen Weg im Bistum Eichstätt weiterzugehen". (KNA)