Menschrechtler fordern Berücksichtigung religiöser Differenzen in Unterkünften

"Mehr Schutz für christliche Flüchtlinge"

Ein Geflüchteter liegt auf seinem Bild in einer Massenunterkunft in München.
Bild: picture alliance / dpa / Tobias Hase

Religiöse Minderheiten seien in Flüchtlingsheimen eine besonders verletzliche Gruppe. An diesem Dienstag soll auf einer Konferenz im Roten Rathaus der Plan des Senats diskutiert werden. Johnson wies darauf hin, dass etwa bei Syrern Christen als Kollaborateure des Assad-Regimes gelten würden. Konvertiten würden zuweilen als Verräter angesehen. Es wäre falsch, diese Konflikte herunterzuspielen oder deren religiöse Ursachen zu ignorieren, so Johnsen. Der Masterplan sollte deswegen entweder Schutz- und Auffangräume für bedrohte Christen vorsehen oder eine getrennte Unterbringung der religiösen Gruppen, so dass sie "zwar in guter Nachbarschaft, aber nicht im allerprivatesten Bereich zusammenleben". (KNA)

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Andreas Thiermeyer ist der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Eichstätt. Immer wieder hört er von Übergriffen auf Christen in Flüchtlingsunterkünften. Viel zu lange habe die Kirche dazu geschwiegen, kritisiert er im Interview mit katholisch.de.

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