Video: © katholisch.de
Video   00:01:28

Klosterkraut des Monats: "Ringelblume"

Wozu ist Ringelblume gut? Die Dominikanerin Schwester Ursula Hertewich gibt Tipps zu den Heilmitteln aus ihrem Klostergarten.

Für die Ringelblumen-Salben brauchen Sie mehrere Plastikdöschen (60 ml), 250 g Schweineschmalz, 1 Handvoll frische Ringelblumenblüten, 2 EL Sonnenblumenenöl, nach Wunsch einige Tropfen ätherisches Öl.

Für die Zubereitung der Salbe das Fett erhitzen und die Blüten der Ringelblumen unter Rühren hinzugeben. Die Blüten werden dabei regelrecht frittiert. Ca. 4 Min. die Hitze halten, dann abschalten und 24 Std. stehen lassen. Dabei verfestigt sich der Ansatz wieder. Nach 24 Stunden erneut kurz erwärmen und damit verflüssigen. Ein Tuch in ein Sieb legen, die Flüssigkeit abgießen und das Öl dazugeben. Damit die Salbe angenehmer riecht können Sie ca. 3-5 Tropfen ätherisches Öl zufügen. Durch das ätherische Öl wird der Geruch des Schweineschmalzes verdeckt. Der Duftstoff kann bei empfindlicher Haut auch weggelassen werden. Die Flüssigkeit nun in die Gefäße füllen und abkühlen lassen. Damit sich am Deckel kein Kondenswasser bildet, erst nach dem Festwerden verschließen. Kühl aufbewahrt hält die Salbe mindestens ½ Jahr.

Von Aloe bis Zitronenmelisse - Kräuter sind wichtige Bestandteile der Klostermedizin

Zum Dossier: Klostermedizin - Es ist ein Kraut gewachsen