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Jesuit: Die Botschaft der Kirche zu Sexualität kommt gar nicht an

Eine eigene Jugendsynode in Deutschland, um die Ergebnisse der Bischofsynode umzusetzen? "Nein, danke", sagt Pater Clemens Blattert. Die Synode in Rom habe die Probleme bereits klar angezeigt: Den Umgang mit der Sexualität und mit Frauen sowie den Missbrauchsskandal.

Der Jesuit Clemens Blattert nahm als Experte ("Peritus") an der Weltbischofssynode zum Thema Jugend teil. Als Leiter der "Zukunftswerkstatt" in Frankfurt arbeitet er in der Berufungspastoral. Bei der Synode habe er gemerkt, dass es das Bedürfnis Jugendlicher nach einem Freiraum und nach guter Begleitung überall auf der Welt gebe. Durch Zuhören sei er Zeuge einer Revolution in der Kirche geworden, sagt er. An der Jugendsynode vom 3. bis 28. Oktober 2018 nahmen neben 260 Bischöfen erstmals auch knapp 50 zum Teil jugendliche Gasthörer teil – bei den vergangenen Bischofssynoden war die Anzahl der Laien weitaus niedriger. Durch Applaus oder das Ausbleiben von Applaus hatten die unter-30-jährigen Auditoren ihre Meinung in der Audienzhalle kundgetan.

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