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Schön ist es, wenn sich Kinder und Eltern nach der heiligen Erstkommunion gemeinsam an den wichtigen Tag erinnern können. Dabei helfen Fotos, Filme und persönliche Geschenke.

Erstkommunion | Bonn - 01.08.2015

Wenn der Tag der heiligen Erstkommunion endlich gekommen ist, geht manches im Trubel und in der Aufregung unter. Umso schöner ist es, wenn sich Kinder und Eltern später ganz in Ruhe an das Fest erinnern. Fotos, Filme und persönliche Geschenke können dabei behilflich sein.

Bei der Messfeier sollten Kameras und Mobiltelefone ausgeschaltet bleiben. Es wirkt sehr störend und lenkt die Kinder vom eigentlichen Geschehen ab, wenn es ständig aus allen möglichen Ecken Blitzlichtgewitter gibt. Besser ist es, einen professionellen Fotografen zu beauftragen, der hinterher CDs mit Bildern und Filmen brennt. Sprechen Sie darüber mit dem Pfarrer und dem Vorbereitungsteam. In vielen Fällen sind diese Dinge geregelt und seit Jahren in Händen eines bewährten Fotografen.

Wertschätzung fürs Kind

Für die Feier zu Hause dürfen dann die Digitalkameras gezückt werden. Die Gäste freuen sich, wenn sie einige Wochen später eine CD mit schönen Bildern vom Festtag bekommen. Eine bleibende Erinnerung für das Kommunionkind und seine Familie ist ein von allen Gästen gestaltetes Erinnerungsalbum. Ein Tipp: Bitten Sie jeden Gast vor dem Fest, eigene lustige Erlebnisse mit dem Kommunionkind aufzuschreiben und mitzubringen. Die Texte könnten dann in ein Album eingeklebt werden. Vielleicht existieren ja auch Fotos von gemeinsamen Unternehmungen oder Festen. Persönliche Geschichten und Bilder lassen das Kind Wertschätzung erfahren: Es spürt hautnah: "Ich gehöre zu einer großen Familie. Alle mögen mich und sind gern mit mir zusammen."

Geschenkideen mit Pfiff

"Ich wünsch mir ..." Beim Aufzählen ihrer Wünsche denken Kinder in der Regel nicht lange nach. Deshalb ist es gut, wenn die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind eine Liste erstellen. Großeltern, Paten und andere Gäste können dann daraus ein passendes Geschenk auswählen. Es ist aber auch schön, dem Kommunionkind etwas ganz Persönliches zu schenken.

Geschenketipps

Für Leseratten
Es gibt gute Kinderbibeln mit Illustrationen namhafter Künstler. Diese haben einen bleibenden Wert. Das Gleiche gilt für Nachschlagewerke und Sachbücher. Am besten die Eltern nach den Interessensgebieten der Kinder befragen. Geeignet als Buchgeschenk sind auch Märchen und Sagen aus aller Welt, Jahrbücher, die von den Festen und Bräuchen im kirchlichen Jahreskreis erzählen, oder Geschichten namhafter Kinder- und Jugendbuchautoren. Anregungen erhalten Sie in gut sortierten Kinderbuchhandlungen und in katholischen Büchereien. Die Mitarbeiter dort beraten Sie auch gern. Auch die Internetseite vivat.de enthält Anregungen, Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur und Buchrezensionen. Darüber hinaus lohnt sich auch ein Blick auf die Internetseiten christlicher Buchverlage.

Geldgeschenke
Geld schenken? Warum nicht, wenn das Kind sich etwa ein neues Fahrrad oder einen Computer wünscht. Das Geldgeschenk sollte allerdings originell verpackt und nicht einfach nur in einen Umschlag gesteckt werden. Zwei Ideen: Wenn das Kommunionkind für ein Fahrrad sparen möchte, kaufen Sie eine lustige Fahrradklingel und befestigen daran den Geldschein. Die Geldspende für den Computer könnten sie – eingerollt oder als Ziehharmonika gefaltet – mit Tesa auf einem hübschen Mousepad befestigen.

Gutscheine
Kinder lieben alle möglichen Gutscheine, etwa eine Einladung zum Zelten mit dem Patenonkel. Die Einladung könnte in einem Schlafsack versteckt werden. Oder: Der Gutschein für einen Besuch im Kino steckt in einer Tüte mit Popcorn. Oder: Bei einer Städtereise mit dem Flugzeug wird der Gutschein mit einer Schnur an einem Spielzeugflugzeug befestigt.

Hobbys fördern
Super ist auch, einen Bezug zum Hobby des Kindes zu schaffen. Wie wär’'s mit einer Fahrt nach Bremen und dem Besuch eines Fußballspiels, wenn das Kommunionkind Werder-Fan ist - oder einem Hip-Hop-Kurs, wenn das Kind sich fürs Tanzen begeistert? Kleine Tüftler freuen sich über einen Elektronikkasten, Pferdebegeisterte über ein Wochenende auf dem Reiterhof.

Von Margret Nußbaum

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