Cartoon: Daniel zwischen schlafenden Löwen
Eine Bibelgeschichte für Kinder

Die Geschichte von Daniel in der Löwengrube

Die Geschichte von Daniel in der Löwengrube gehört zu den bekanntesten Bibelgeschichten. Katholisch.de hat sie für Kinder in leicht verständlicher Sprache aufgeschrieben.

Von Stefanie Heinrichs |  Bonn - 21.07.2018

Daniel war ein junger Mann aus Jerusalem. Der König eines fernen Landes, er hieß Nebukadnezar, holte Daniel zusammen mit seinen Freunden in sein Reich. Daniel und seine Freunde  mussten die Sprache des Königs lernen. Der König wollte nämlich, dass Daniel und seine Freunde schlau wurden. Sie sollten seine Helfer werden.

Daniel der Traumdeuter

Eines Tages träumte der König einen Traum. Doch er konnte sich diesen Traum nicht erklären.  Er holte sich Hilfe, aber kein Helfer konnte den Traum erklären. Da wurde der König böse und wollte die Helfer loswerden. Auch Daniel und seine Freunde sollten weg. Doch Daniel bat darum, dass er Zeit haben durfte zum Nachdenken. Zusammen mit seinen Freunden betete er zu Gott. Und Gott half Daniel und erklärte ihm den Traum. Daniel lief zum König und erzählte ihm, was der Traum bedeutete. Der König freute sich sehr und machte Daniel und seinen Freunden viele Geschenke.

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Viele Jahre vergingen und ein neuer König regierte. Auch dieser neue König, sein Name war Darius, fand Daniel nett und schätzte seine Hilfe.  Der König machte Daniel zu seinem liebsten  und höchsten Helfer.  Die anderen Helfer fanden das nicht gut. Es machte sie wütend. Sie wollten Daniel beim König schlecht machen. Doch Daniel war treu und gewissenhaft. Sie wollen unbedingt etwas finden, das Daniel vor dem König schlecht macht. Die Helfer beobachten Daniel ganz genau. Sie fanden heraus wie Daniel lebte und dass er zu Gott betete.

Daniel in der Löwengrube

Die Helfer gingen zum König und sagten ihm, dass die Menschen nur den König verehren sollten und nicht auch noch einen Gott. Der König fand die Idee gut, da er gerne von anderen Menschen verehrt werden wollte.  Der König bestimmte, dass Menschen, die den König nicht verehrten,  in eine Löwengrube geworfen werden sollten. Daniel betete trotzdem zu Gott. Die anderen Helfer verrieten das dem König. Der König mochte Daniel, doch konnte er seine Regeln nicht ändern. Daniel kam in die Löwengrube. Die Löwengrube wurde mit einem Stein verschlossen, damit Daniel nicht fliehen konnte.  Der König hatte ein schlechtes Gewissen und konnte in der Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen ging er früh zur Löwengrube. Er rollte den Stein weg und rief nach Daniel. Daniel lebte. Die Löwen waren friedlich.  Daniel erzählte dem König, dass Gott ihm einen Engel geschickt hatte. Der Engel verschloss das Maul der Löwen. Gott hatte Daniel gerettet.

Von Stefanie Heinrichs