Kapelle auf Hügel mit Bergen im Hintergrund
Bild: © KNA
Neues Projekt in Österreich in den Startlöchern

"Freiwilliges Ordensjahr" hinter Klostermauern

Interessierte können ab September drei bis zwölf Monate in einer österreichischen Ordensgemeinschaft mitleben. Die Zeit könne dazu dienen, eine Balance von Gemeinschaft, Gebet und beruflichem Engagement zu finden, so die Projektkoordinatorin Schwester Ruth.

Wien - 18.04.2016

Die Teilnehmer des "Ordensjahres" haben demnach die Möglichkeit, das Ordensleben von der Innenseite her kennenzulernen. Die Zeit in der Ordensgemeinschaft könne dazu dienen, eine Balance von Gemeinschaft, Gebet und beruflichem Engagement zu finden. Lebensentscheidungen könnten überdacht und neue berufliche Felder erprobt werden. Der persönliche Glaube könne dabei Vertiefung erfahren. Allerdings müsse klar sein, so Pucher: "Wir sprechen nicht von einem Urlaub im Kloster, sondern von einem echten Mitleben. Wer mitmacht, wird zu einem Teil des Konvents, ohne formal an die Gemeinschaft gebunden zu sein. Man nimmt zur Gänze am Ordensleben teil."

Das Projekt, eine Frucht des von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahres der Orden" (2014/16), ist nach Angaben der Organisatoren analog zum "Freiwilligen Sozialen Jahr" (fsj) angelegt. Es richte sich jedoch nicht nur an junge, sondern auch an ältere Menschen. (KNA)

Linktipp: Freiwilliges Ordensjahr

Ein Angebot der Ordensgemeinschaften in Österreich für Menschen jeden Alters ab September 2016, Anmeldungen ab sofort. Ansprechpartner und weitere Infos auf einen Blick.

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Die kirchliche Ordenslandschaft ist bunt und vielfältig. Zahlreiche unterschiedliche Ordensgemeinschaften prägen das geistliche Leben in Deutschland. Katholisch.de stellt bekannt Orden mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen vor.