Über 10.000 Privatquartiere für Kirchentag fehlen
Kurz vor Beginn fehlen in Berlin die Schlafplätze

Über 10.000 Privatquartiere für Kirchentag fehlen

Kirchentag - Das Organisationsteam des Evangelischen Kirchentages zittert: Bis jetzt wurde nur ein Bruchteil der benötigten Privatquartiere angeboten. Darauf seien sie aber immer angewiesen. Ein Hilferuf aus Berlin.

Berlin - 24.02.2017

Drei Monate vor Beginn des Evangelischen Kirchentages in Berlin fehlen noch mehr als 10.000 Privatquartiere für die Besucher. Bislang hätten Bürger in Berlin und Potsdam 3.500 Schlafplätze angeboten, sagte die Regionale Sprecherin des Kirchentags, Juliane Voss, der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist eine gute Tendenz, aber es reicht noch nicht." Gebraucht würden 15.000 Quartiere, vor allem für ältere Teilnehmer des Glaubensfestes, aber auch für Familien oder internationale Gäste.

Der Kirchentag vom 24. und 28. Mai in Berlin und Wittenberg steht in diesem Jahr im Zeichen des 500. Jahrestages der Reformation. In der Hauptstadt erwarten die Veranstalter rund 140.000 Teilnehmer, von denen viele zum großen Abschlussgottesdienst am 28. Mai nach Wittenberg fahren. Für sie stehen in Berlin und dem Umland unter anderem 60.000 Schlafplätze in etwa 300 Schulen zur Verfügung. Andere Kirchentagsgäste kommen in Hotels oder Jugendherbergen unter. Allerdings sind die Veranstalter der alle zwei Jahre organisierten Kirchentage auch immer auf private Quartiere angewiesen. (dpa)