Sprengsatz explodierte vor mexikanischer Bischofskonferenz

Anschlag auf Bischofskonferenz: Tat von Feministinnen?

Mexikanische Flagge vor blauem Himmel
Bild: railwayfx/Fotolia.com

In Mexiko hat lokalen Medienberichten zufolge eine radikal-feministische Gruppierung die Verantwortung für einen Anschlag auf das Gebäude der mexikanischen Bischofskonferenz übernommen. Die Gruppe "Informelles feministisches Kommando antiautoritärer Aktion" habe ein Bekennerschreiben auf ihrer Website veröffentlicht, berichtete die Erzdiözese Mexiko am Mittwoch (Ortszeit).

Weitere Hintergründe unbekannt

Nach Medienberichten war am frühen Dienstagmorgen ein Sprengsatz vor den Türen des Sitzes der Mexikanischen Bischofskonferenz explodiert. Dabei kam es zu einem leichten Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt. Über die weiteren Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt.

In einer ersten Stellungnahme schloss der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Weihbischof Alfonso Miranda Guardiola (Monterrey), zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nicht aus, betonte aber zugleich: "Wir werden das Verwaltungsgebäude der mexikanischen Bischofskonferenz nicht in einen Bunker verwandeln. Die Bischöfe und Geistlichen werden ihre Mission im ganzen Land fortsetzen." Die mexikanische Regierung verurteilte in einer Stellungnahme den Vorfall. (KNA)

Linktipp: Sprengsatz detoniert vor Sitz der Bischofskonferenz

Die Lage in Mexiko ist angespannt: In Mexiko-Stadt nehmen Kriminalität und Gewalt laut Medienberichten deutlich zu. Nun gab es einen mutmaßlichen Anschlag auf den Sitz der Bischofskonferenz.

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