Google Trend Jahresrückblick 2017
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Informationen zum Kirchenjahr waren 2017 gefragt

Google-Suchtrends: Pfingsten, Advent und etwas Luther

Internet - Das Kirchenjahr liegt im Trend – jedenfalls was die Suchanfragen bei Google angeht. Erstmals gehören Pfingsten und Advent zu den meistgesuchten Begriffen der Suchmaschine. Und ein wenig taucht sogar Luther auf.

Bonn - 29.12.2017

Das Kirchenjahr gehört zu den Google-Suchtrends für 2017. Ansonsten werden die von dem US-Unternehmen Ende Dezember veröffentlichten Listen der wichtigsten Suchbegriffe des Jahres von allgemeinpolitischen Themen dominiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Interesse an kirchlichen Themen allerdings gestiegen. 2016 interessierten sich die Suchenden mehr für Brexit, Fußball-WM und den Eurovision Song Contest als für das Kirchenjahr.

In den Kategorien "Was-Fragen" und "Warum-Fragen" tauchen erstmals Fragen zum Kirchenjahr auf. "Was beginnt mit dem 1. Advent" und "Was ist Pfingsten" stehen auf den Plätzen 3 und 4 der TOP-10-Liste der Was-Fragen, "Warum feiern wir Pfingsten" ist die zweitrelevanteste Warum-Frage, die Google 2017 auf Deutsch gestellt wurde. Immerhin: Auch wer die Wo-Frage Nr. 1 – "Wo hat Manuel Neuer geheiratet?" – googlete, konnte auf einer Meldung von katholisch.de landen.

Papst Franziskus empfängt Google-Chef Eric Schmidt im Vatikan.
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2016 hat Papst Franziskus den damaligen Google-Chef Eric Schmidt im Vatikan empfangen. In den Google-Trends ist der Papst bisher nicht aufgetaucht – nicht einmal im Jahr seiner Wahl.

Kaum Luther-Suchen im Gedenkjahr

Trotz Reformationsgedenken taucht Martin Luther nicht in der Liste der meistgegoogelten Persönlichkeiten auf. Ganz ohne Reformator muss aber auch der Google-Jahresrückblick nicht auskommen: Nur vier Warum-Fragen wurden 2017 höher platziert als das Martin Luther zugeschriebene Zitat "Warum rülpset und furzet ihr nicht?" (Platz 5).

Seit 2008 veröffentlicht Google regelmäßig am Jahresende einen Jahresrückblick, der die Suchtrends des vergangenen Jahres darstellt. Die 2017 von Google ausgewiesenen Trend-Suchanfragen sind laut dem Unternehmen nicht nach der absoluten Zahl der Suchanfragen mit diesem Begriff sortiert, sondern stellen Anfragen dar, die relativ zum Vorjahr deutlich häufiger gesucht wurden. (fxn)