Die Deutschen haben abgestimmt

Größtes männliches Vorbild: Jesus nur auf Platz zwei

Aktualisiert am 07.11.2018  –  Lesedauer: 

München ‐ Sehen die Deutschen Jesus noch als Vorbild? Geht es nach einer aktuellen Umfrage, lautet die Antwort: ja. Doch für Platz eins hat es leider nicht gereicht. Den belegt ein anderer "Heilsbringer".

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Der Sohn Gottes spielt im öffentlichen Bewusstsein offenbar doch noch eine Rolle: Jesus Christus liegt auf Platz zwei der größten männlichen Vorbilder der Deutschen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Mafo.de", die im Auftrag des Männermagazins "Playboy" durchgeführt wurde. Demnach würden ihn 11 Prozent der Frauen und 14,1 Prozent der Männer ihren eigenen Söhnen als Vorbild empfehlen. Für die Umfrage wurden 1.066 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer aus Deutschland herangezogen. Zur Auswahl standen 36 bekannte Männer.

Am besten schnitt der ehemalige US-Präsident Barack Obama ab. Für ihn stimmte rund ein Fünftel der Befragten. Die Plätze drei bis fünf belegen Microsoft-Gründer Bill Gates, Fernsehmoderator Günther Jauch und der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer. Obamas Nachfolger im Weißen Haus, Donald Trump, schafft es in der Rangliste nur auf den viertletzten Platz. Die letzten beiden Plätze gehen an Ex-Tennisstar Boris Becker und Rapper Bushido.

Ehrlichkeit als wichtigste Eigenschaft

Bereits selbst jemanden zum Vorbild genommen habe sich rund die Hälfte der Deutschen. Als wichtigste Eigenschaft eines Vorbilds geben die Befragten Ehrlichkeit (83 Prozent), Hilfsbereitschaft (70 Prozent), Freundlichkeit (59 Prozent) und Loyalität (58 Prozent) an. Erfolg (28 Prozent) liegt nur an zehnter Stelle. Rund zwei Drittel meinen, dass es „heute schwieriger als früher“ sei, „echte Vorbilder zu finden“. Etwas mehr als die Hälfte achte im eigenen Verhalten darauf, anderen Menschen ein Vorbild zu sein. (mal)