"Das ist meine Position"

Fürst will sich beim "synodalen Weg" für Diakoninnenweihe einsetzen

Aktualisiert am 04.10.2019  –  Lesedauer: 
Gebhard Fürst im Gespräch mit einem Journalisten
Bild: © KNA

Bad Mergentheim ‐ Für den Rottenburger Bischof Gebhard Fürst sind Diakoninnen ein "Zeichen der Zeit". Deshalb will er dieses Anliegen in den "synodalen Weg" mitnehmen. Auch wenn seine Meinung nicht alle teilen.

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Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst hat sich erneut für ein Diakonat der Frau ausgesprochen. "Das ist mir nicht gerade eingefallen, sondern das sage ich seit drei Jahren", sagte Fürst in einem am Donnerstag erschienenen Beitrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der Bischof wolle sich auch beim "synodalen Weg" für die Diakoninnenweihe einsetzen, weil es "ein Zeichen der Zeit ist, dass Frauen Diakoninnen werden können". Er sei sich bewusst, dass manche den Diakonat der Frau generell ablehnten, der Schritt anderen wiederum nicht weit genug gehe. "Aber das ist meine Position", so der Bischof.

Fürst äußerte sich bei der Veranstaltung "Wie sieht's aus, Herr Bischof?", bei der der Rottenburger Oberhirte an verschiedenen Orten des Bistums den Gläubigen Frage und Antwort steht. Die Reihe steht im Vorfeld der Kirchengemeinderatswahlen in der Diözese. In den kommenden Wochen sind noch vier weitere Termine geplant. Dabei können sich Interessierte für ein Kirchengemeinderatsamt informieren und Gläubige dem Bischof Fragen stellen. (cph)

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Video: © Frank Rebmann, Diözese Rottenburg-Stuttgart

Erster Gesprächsabend in Bad Mergentheim unter dem Motto "Wie sieht's aus Herr Bischof?" im Vorfeld der Kirchengemeinderatswahl 2020