Anfang 2020 Darmkrebs diagnostiziert

Brüsseler Kardinal De Kesel hat Krebs überwunden

Aktualisiert am 30.08.2021  –  Lesedauer: 

Brüssel ‐ Nach seiner Darmkrebs-Diagnose Anfang 2020 musste sich Kardinal Jozef De Kesel einer Chemotherapie, Bestrahlung und Operation unterziehen. Die Corona-Pandemie machte ihn zu einem Risikopatienten. Doch nun gibt es gute Nachrichten.

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Der Brüsseler Kardinal Jozef De Kesel (74) hat nach Angaben der Kirchenleitung seine Tumorerkrankung überwunden. Es seien keine Spuren von Krebs mehr zu finden, teilte die Belgische Bischofskonferenz (Montag) unter Berufung auf die behandelnden Ärzte mit. Der Kardinal setze seine Rekonvaleszenz fort. Nach und nach wolle er seine Tätigkeit wieder aufnehmen, sei aber augenblicklich noch durch die Folgen der Chemotherapie eingeschränkt.

Anfang 2020 war bei De Kesel Darmkrebs diagnostiziert worden. Nachfolgend musste er sich einer Chemotherapie, Bestrahlung und Operation unterziehen. Die Corona-Pandemie machte ihn zu einem Risikopatienten. Der Kardinal, der auch Vorsitzender der Bischofskonferenz und belgischer Militärbischof ist, hatte die Leitung der Erzdiözese Mecheln-Brüssel im April 2020 für die Dauer der Krankheit in die Hände seiner Weihbischöfe abgegeben.

De Kesel war von 2010 an Bischof von Brügge. Seit 2015 ist er Erzbischof von Mecheln-Brüssel und Primas von Belgien. 2016 machte ihn Papst Franziskus zum Kardinal. 2017 ernannte ihn der Pontifex zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben, 2019 zum Mitglied des Päpstlichen Rates für die Kultur. (tmg/KNA)