"Ich hoffe und bete"

Papst Leo XIV. besorgt wegen Blutvergießen im Iran

Veröffentlicht am 11.01.2026 um 15:19 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Als Botschafter des Friedens und der Gewaltlosigkeit versteht sich Papst Leo XIV. Auf Kriege und die blutige Niederschlagung von Aufständen reagiert er mit Gebet – und mit Appellen für Frieden. So auch mit Blick auf den Iran.

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Auch Papst Leo XIV. ist zutiefst besorgt wegen des aktuellen Blutvergießens im Iran. Beim Mittagsgebet sagte er am Sonntag vor Tausenden Menschen auf dem Petersplatz: "Im Iran und in Syrien verursachen anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen. Ich hoffe und bete, dass man sich dort mit Geduld um Dialog und Frieden bemüht und das Gemeinwohl aller sucht."

Auch zu den erneut verschärften russischen Angriffen auf die Ukraine äußerte sich der der Papst und sagte: "Die schweren Angriffe auf die Infrastruktur treffen vor allem die Zivilbevölkerung. Ich bete für die Leidenden und erneuere meinen Appell, die Gewalt zu beenden und die Bemühungen um einen Weg zum Frieden zu verstärken." (KNA)