Beim Gottesdienst zum Aschermittwoch wird er rund 1.000 Priester aus aller Welt anlässlich des Jubiläumsjahres als "Missionare der Barmherzigkeit" aussenden. Darunter sind 19 Deutsche. Die "Missionare der Barmherzigkeit" können von Sünden lossprechen, von denen normalerweise nur der Heilige Stuhl freisprechen kann. Dazu gehören etwa Hostienschändung, Attentat auf den Papst, unerlaubte Bischofsweihe, Bruch des Beichtgeheimnisses oder versuchte Priesterweihe einer Frau.
Weiter rief der Papst die Seelsorger auf, sich bei der Beichte zu vergegenwärtigen: "Es ist Christus, der aufnimmt, es ist Christus, der hört, es ist Christus, der vergibt, es ist Christus, der den Frieden schenkt." Gute Beichtväter müssten Worte und Gesten richtig zu deuten wissen, ergänzte Franziskus in freier Rede. Manchmal bereuten Sünder, aber sie hätten Angst oder Probleme, über ihre Sünden zu sprechen. Wenn die Priester das merkten, sollten sie nicht nachforschen, sondern fortfahren, so Franziskus. (KNA)
Themenseite: Heiliges Jahr
Vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 findet das von Papst Franziskus ausgerufene "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" statt. Diese Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zum Heiligen Jahr.
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