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Das neue Testament als jüdischer Text

Gerne wurde der Apostel Paulus für eine Rechtfertigung allein aus Gnade vereinnahmt und damit zum Kronzeugen gegen einen jüdischen „Gesetzesglauben“ gemacht. Heute wird er deutlicher als jüdischer Intellektueller verstanden. Nach der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels ringt auch der Evangelist Matthäus an der Seite von und in Auseinandersetzung mit anderen jüdischen Gruppen um eine Neubegründung jüdisch-religiösen Lebens nach dieser Krise. Gewinnen „christliche Texte“ ihre eigentliche Kontur erst, wenn man sie als „jüdische Texte“ versteht?

 Wir informieren und diskutieren. Prof. Dr. Susanne Talarbadon, Bamberg Prof. Dr. Esther Kobel, Basel Dr. Olaf Rölver, Universität Köln Kooperation: AK Kirche und Synagoge Cover: © James Chan / Pixabay