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Impfen - global und gerecht?!

Obwohl manche Kritik an der bisherigen »Impfpolitik« durchaus berechtigt ist und trotz einiger Schwierigkeiten und »Gerechtigkeitslücken«, sei es in Deutschland doch gelungen, den knappen Impfstoff weitgehend gerecht zu verteilen und zu verimpfen.

Dies zeigte die Freiburger Professorin für Christliche Gesellschaftslehre, Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer bei der Online-Veranstaltung »Impfen – global und gerecht?!« am 15. April. Offenkundige Fehler müssten aber rasch behoben werden, bürokratische Hindernisse im Sinne der Subsidiarität rasch abgebaut werden. Die Pandemie kann aber auch in Europa nur wirksam eingedämmt werden, wenn die Bevölkerung auch der armen und ärmsten Länder des Südens ausreichend Impfstoff erhält. Dies zeigte beispielsweise mit Blick auf Indien, Kolumbien oder die Lage in vielen Staaten Afrikas Dr. Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, des Hilfswerkes des Deutschen Caritasverbands.