Papst Franziskus signiert einen Lamborghini Huracán
Auktions-Gewinner hatte Kaufpreis nicht bezahlt

Papst-Lamborghini wird verlost

Als Lamborghini vor einem Jahr dem Papst ein exklusives Auto geschenkt hatte, wollte der Vatikan damit Geld für Bedürftige sammeln. Doch den Luxus-Wagen scheint niemand haben zu wollen: Der Gewinner einer Auktion bezahlte einfach nicht. Daher musste der Autohersteller nun eine andere Lösung finden.

Rom - 05.12.2018

Der Papst-Lamborghini ist wieder zu haben: Das eigens für Franziskus angefertigte Modell "Huracan RWD Coupe" wird im Februar von der Herstellerfirma verlost, berichtete das Nachrichtenportal "Crux" am Dienstag. Das Luxus-Auto war bereits im Mai in Monaco für 809.000 Euro versteigert worden. Doch der Höchstbietende der vom Londoner Auktionshaus Sotheby's veranstalteten Versteigerung, der spanische Autovermieter "Rent Car Deluxe", hat bislang nicht bezahlt.

Um den ursprünglich etwa für den Aufbau zerstörter Dörfer im Nordirak gedachten Geldbetrag dennoch zusammen zu bekommen, hat die Firma Lamborghini nun entschieden, das Auto zu verlosen. Dem Gewinner winken neben dem Auto eine Einladung nach Rom und die Unterbringung in einem 4-Sterne-Hotel. Der Höhepunkt ist jedoch die Übergabe der Autoschlüssel durch Papst Franziskus im Vatikan. Lose sind bis zum 30. Januar zu einem Wert von zehn bis 5.000 US-Dollar zu haben. Der Gewinner wird Mitte Februar gezogen.

Die Einnahmen der Verlosung sollen Lamborghini zufolge dazu verwendet werden, durch Gewalt zerstörte Dörfer wieder aufzubauen, Opfern von Menschenhandel zu helfen sowie Bedürftigen medizinische und Bildungsangebote bereitzustellen. Als Hilfsorganisation gab Lamborghini die "Charities Aid Foundation of America" an. Franziskus hatte das 580 PS-starke Sportcoupe im November 2017 vom Hersteller geschenkt bekommen und bei der Übergabe signiert. (rom)