Ignatius von Loyola: Sein Wirken und seine Spiritualität
"Aufgekreuzt" – Der Podcast von katholisch.de

Ignatius von Loyola: Sein Wirken und seine Spiritualität

Ob Exerzitien, die Unterscheidung der Geister oder der Jesuitenorden: Ignatius von Loyola hat ein reiches Erbe hinterlassen. In der neuen Folge vom katholisch.de-Podcast "Aufgekreuzt" beleuchten wir seinen Lebensweg und seinen spirituellen Blick.

Bonn - 25.01.2021

Ignatius von Loyola wurde 1491 auf Schloss Loyola bei Azpeita im Norden des heutigen Spanien geboren, er starb 1556 in Rom. Aus dem Spross eines baskischen Adelsgeschlechts wurde eine der prägendsten Figuren der Kirchengeschichte. Bekannt wurde er durch die nach ihm benannten Ignatianischen Exerzitien. Das sind geistliche Übungen, in denen der Einzelne durch Gebet, Meditation und die Unterscheidung der Geister in einen Dialog mit Gott gebracht werden soll. Mit "Unterscheidung der Geister" ist dabei gemeint, Gedanken und Gefühle danach zu unterscheiden, ob sie von Gott kommen oder nicht. In seiner Zeit kam Ignatius unter anderem durch sein Exerzitienbuch in Konflikt mit der Obrigkeit, der von ihm gegründete Jesuitenorden besteht aber bis heute. Ignatius von Loyola wurde 1622 heiliggesprochen. Wir beleuchten sein Leben und Wirken – und seine Bedeutung bis heute.

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Katholisch.de erklärt in "Aufgekreuzt" Bräuche, Lehren und Begriffe, ordnet sie ein und beleuchtet sie kritisch. Seien es Dogmen, die Eucharistische Anbetung als Gebetsform oder die Rolle von Singles in der Kirche: Wir fragen Experten nach Hintergründen zu einem Thema, erklären die Entstehungsgeschichte und analysieren aktuelle Debatten und umstrittene Persönlichkeiten – das alles offen, kritisch und mit Kontext. (cph)