Kölner Erzbischof dankbar für große Hilfsbereitschaft

Woelki: In Flutgebieten auch Sorge um verwundete Seelen wichtig

Aktualisiert am 01.08.2021  –  Lesedauer: 

Köln ‐ Kardinal Rainer Maria Woelki hat angekündigt, weiter in die Flutgebiete zu fahren und als Seelsorger für die Betroffenen da zu sein. Es brauche in den betroffenen Regionen "auch die Sorge um die verwundeten Seelen", so der Erzbischof.

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Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat zur weiteren seelsorglichen Unterstützung der Flutopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aufgerufen. Aktuell brauche es in den betroffenen Regionen "auch die Sorge um die verwundeten Seelen", sagte Woelki am Sonntag in seiner wöchentlichen Videobotschaft "Wort des Bischofs". Auch er werde weiterhin in die betroffenen Gebiete zu den Menschen fahren und er freue sich über jeden, "der jetzt neben der konkreten Unterstützung auch seelsorglich mithilft".

Es sei für Außenstehende schwer zu begreifen, was es bedeute, wenn alle vertrauten Dinge von den Fluten mitgerissen worden seien. "Wenn die Familienbilder weg sind und die Fotoalben oder die Mitbringsel von Reisen, wenn vom bisherigen Leben ausschließlich die Erinnerungen bleiben. Hier können wir als Seelsorger helfen", so Woelki weiter.

Zugleich zeigte sich der Kölner Erzbischof in dem Video dankbar für die große Hilfsbereitschaft in den Flutgebieten. "Wenn ich zurückschaue auf meine Erfahrungen der letzten Tage in den durch die Wassermassen verwüsteten Dörfern und Städten, dann empfinde ich trotz all dem Fürchterlichen ein ganz großes Gefühl von Dankbarkeit", betonte Woelki. Er habe großartige Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft untereinander und von überall her sowie Teilen in der Not erlebt. Dies alles sei für ihn unvergesslich. (stz)

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