Erzbischof Koch: Altar wird so sinnbildlich Mittelpunkt des Erzbistums

Katholiken sollen Steine für neuen Berliner Kathedral-Altar bringen

Aktualisiert am 04.03.2022  –  Lesedauer: 

Berlin ‐ Alle Gläubigen des Erzbistums Berlin sollen Steine aus ihren Gemeinden für die Neugestaltung der Hedwigs-Kathedrale mitbringen. Was ungewöhnlich klingt, ist eine Aktion von Erzbischof Heiner Koch. Sein Wunsch: "Ein Altar aus lebendigen Steinen".

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In seinem "Hirtenwort zur Fastenzeit" hat der Berliner Erzbischof Heiner Koch eine ungewöhnliche Initiative zur Neugestaltung der Sankt-Hedwigs-Kathedrale gestartet. Er rief die rund 400.000 Gläubigen des Erzbistums in Berlin, Brandenburg, Vorpommern und Sachsen-Anhalt auf, Steine aus ihren Gemeinden für den Bau von Altar und Ambo beizusteuern.

"So werden wir sinnbildlich im Altar unserer Kathedrale, dem Mittelpunkt unseres Erzbistums, zusammengefügt", erklärt Koch in dem Schreiben unter dem Titel "Ein Altar aus lebendigen Steinen". Willkommen sind Steine jeder Art außer solchen aus Glas oder Keramik. Sie dürfen maximal vier Zentimeter lang und breit sein. Die Steine sollen zum Fronleichnamsgottesdienst am 16. Juni auf dem Bebelplatz vor der Kathedrale mitgebracht werden.

Der neue Altar in der Mitte der Kathedrale ist ein zentrales Projekt der laufenden Neugestaltung. Er erhält die Form einer Halbkugel und nimmt damit die Kirchenkuppel darüber ästhetisch auf. (KNA)