Nicht der erste deutsche Diözesanbischof

Bischof Timmerevers ist an Corona erkrankt

Aktualisiert am 30.03.2022  –  Lesedauer: 

Dresden ‐ Schon mehrere deutsche Oberhirten infizierten sich mit dem Coronavirus: Nun hat es auch den Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers erwischt. Die sächsische Diözese informierte über seinen Gesundheitszustand.

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Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein PCR-Test habe am Mittwoch einen positiven Befund ergeben, teilte das Bistum Dresden-Meißen mit. Timmerevers, der dreifach gegen das Virus geimpft ist, habe sich daraufhin "umgehend" in häusliche Quarantäne begeben. Es gehe ihm nach eigener Aussage gut, er zeige lediglich milde Erkältungssymptome. "Seine Amtsgeschäfte will er – soweit möglich – in der kommenden Zeit vom Büro aus führen", erklärte die Diözese. Im November 2020 hatte sich Timmerevers schon einmal in Corona-Quarantäne begeben, weil er Kontakt mit einer infizierten Person gehabt hatte.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatten sich bereits mehrere deutsche Bischöfe mit Covid-19 infiziert. Als erster Diözesanbischof erkrankte im Oktober 2020 der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt an dem Virus. Die Infektion äußerte sich bei ihm durch "klassische Erkältungssymptome" und schnellere Müdigkeit, wie er nach seiner Erkrankung in einem Interview mit katholisch.de erläuterte. Im November vergangenen Jahres infizierte sich zudem der Münchner Kardinal Reinhard Marx mit dem Virus; auch er überstand die Erkrankung mit leichten Symptomen. Weitere Corona-Fälle im Kreis der deutschen Bischöfe betrafen unter anderen die Weihbischöfe Rolf Lohmann (Münster) und Ludger Schepers (Essen). (stz)