Dann aber doch Orgel gegen Gitarre getauscht

Kabarettist Bernd Stelter: Wäre beinahe Organist geworden

Veröffentlicht am 29.03.2026 um 08:57 Uhr – Lesedauer: 

Köln ‐ Der Karnevalist Bernd Stelter verrät, warum er sich von der Orgel ab- und der Gitarre zugewandt hat. Und auch, dass er an einem bestimmten Datum von der Bühne abtreten möchte.

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Beinahe wäre der Kabarettist und Karnevalist Bernd Stelter Organist geworden – hat sich dann aber doch für die Gitarre entschieden. "Ich habe erst mal klassische Orgel gelernt, klassische Kirchenorgel. Ich habe auch in der Kirche öfter Orgel gespielt, und mein Vater wäre sehr dafür gewesen, dass ich Organist geworden wäre", sagte der 64-Jährige im Interview des Kölner Domradio.

"Aber es ist leider so: Du kriegst die Orgel nicht ans Lagerfeuer." An der Nord- oder Ostsee hätten alle am Lagerfeuer gesessen, und deswegen habe er eine Gitarre gebraucht. "Das einzige Dumme daran war, dass die anderen immer ein Mädchen im Arm hatten und nicht eine Gitarre, so wie ich."

Abschied von der Bühne

Auch wenn er zum Karneval gehöre, werde es doch ein Ende geben: "Am 6. November 2028 feiere ich mein 40-jähriges Bühnenjubiläum und dann auch meinen Abschied von der Kölner Bühne", kündigte Stelter an. Angefangen habe er damit am 6. November 1988.

Wichtig sei eine gewisse Dankbarkeit im Leben, sagte Stelter. "Und ich bin dankbar für das, was ich erlebe." Er sei auch dankbar, wenn mal etwas nicht richtig klappe: "Das macht nichts, das gehört alles dazu, und ich hoffe, dass es dann irgendwann gut funktioniert. Ich bin ein sehr zufriedener Mensch und ich versuche, davon auch etwas weiterzugeben." Ab und zu bete er und bedanke sich bei Gott. (KNA)