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"Eine Sternstunde des Katholizismus"

Der überdiözesane Gesprächsprozess ist in Würzburg zu Ende gegangen. Die Stimmung nach Abschluss war positiv und hoffnungsvoll, doch die zukünftigen Aufgaben sind klar benannt, meinen die Delegierten im Gespräch mit katholisch.de.

Nach fünf Jahren ist der Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz mit einem abschließenden Gesprächsforum am 11. und 12. September 2015 in Würzburg zu Ende gegangen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus den Diözesen und Verbänden sind sich in ihrem Fazit mit den Bischöfen einig: die Gesprächskultur hat sich in den vergangenen fünf Jahren deutlich verbessert und es muss weitergehen. Im Abschlusspapier seien zahlreiche Aufgaben benannt die angegangen werden müssen, so der Vorsitzende des BDKJ, Wolfgang Ehrenlechner, gegenüber katholisch.de. Das sich einige Teilnehmer dennoch konkretere Ergebnisse, oder wenigstens eine Terminfixierung für ein nächstes Treffen erhofft hatten, äußerte Wolfgang Klose, Diözesanratsvorsitzender im Erzbistum Berlin. ZdK-Präsident Alois Glück, der in den vergangenen Jahren vor einer "Kultur der Folgenlosigkeit" gewarnt hatte, zeigte sich nach Abschluss des Gesprächsprozesses sehr zufrieden.