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Anlaufstelle für Pilger in Rom

"Wir sind das Gesicht der deutschen Kirche in Rom", erklärt Pfarrer Werner Demmel. Er ist Leiter des deutschsprachigen Pilgerzentrums und Seelsorger in Rom. Demmel spricht im Interview über die Aufgaben in der Ewigen Stadt und erklärt, warum er dort bleiben will.

Pfarrer Werner Demmel ist für die deutschsprachigen Pilger in Rom da und kommt ursprünglich aus dem Erzbistum München-Freising. Demmel ist hauptamtlicher Leiter des deutschen Pilgerzentrums in der Via del Banco di S. Spirito. "Viele kommen hierher zu uns und freuen sich, dass Deutsch gesprochen wird", so Demmel. Im Pilgerzentrum werden nicht nur die begehrten Karten für die Papstaudienzen ausgegeben, sondern auch jede Menge weitere Tipps. Dabei geht es um praktisch-organisatorische Dinge und um seelsorgliche Begleitung von pilgernden Menschen, die auf der Suche nach Sinn und Spiritualität sind. Neben dem persönlichen Gespräch bieten der Pilgerseelsorger und sein Team Rat und Hilfe über das Internet an.

Das Pilgerzentrum hat seine Wurzeln in der jahrhundertelangen und 1975 im Zuge des Hl. Jahres von Richard Mathes intensivierten Tradition der Pilgerseelsorge an der deutschen Nationalkirche, der Anima. Träger des Pilgerzentrums Rom ist das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz "KAS", welches durch die finanzielle Ausstattung die Arbeit des Zentrums ermöglicht. Seit April 2015 hat das Pilgerzentrum Rom die Rechtsform einer italienischen Stiftung mit dem Namen "Fondazione Filippo Neri ONLUS“.