Der Gründonnerstag mit seinen Symbolen

Mit Blick auf die Passion

Die Karwoche ist voller Riten und Symbole. Ein Höhepunkt ist die Feier am Gründonnerstag. In Wort und Bild erklärt katholisch.de die Bedeutung der zeichenhaften Handlungen in der Liturgie des Tages.

Von  Sophia Michalzik |  Bonn - 08.04.2015

Die Karwoche ist voller Riten und Symbole. Ein Höhepunkt ist die Feier am Gründonnerstag, an der sich die Christen an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und die Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie erinnern. Ein besonderes Zeichen während der Liturgiefeier ist dabei die Fußwaschung: Der Priester wäscht in Anlehnung an das Evangelium einigen Gottesdienstteilnehmern die Füße. Dieser Ritus hatte in der Vergangenheit wieder erneut Aufmerksamkeit erfahren, nachdem Papst Franziskus - anders als seine Vorgänger - nicht mehr Priestern die Füße wusch, sondern beispielsweise Gefangenen. Damit wollte er unterstreichen, dass die Fußwaschung in der Liturgie eine Aufforderung für Christen ist, einander zu dienen.

Zum Ende des Gottesdiensts, an dem es keinen Schlusssegen gibt, wird das Allerheiligste an einen bestimmten Ort übertragen, meist in eine Seitenkapelle oder in die Krypta der Kirche. Dort sind die Gläubigen dann zu einer nächtlichen Anbetung eingeladen, die allerdings nach Mitternacht ohne jede Feierlichkeit stattfinden soll - der Karfreitag, der Sterbetag Jesu, hat begonnen.

Klicken Sie sich mit Hilfe der Pfeile durch unsere Bildergalerie und erfahren Sie, worum es am Gründonnerstag geht und was alles vom Altar und aus dem Altarraum für die Tage bis Ostern verschwindet.

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