Lombardi: Papst fühlt sich von Benedikt unterstützt
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Ex-Vatikansprecher zum vierten Jahrestag des Papst-Rücktritts

Lombardi: Papst fühlt sich von Benedikt unterstützt

Wie geht es Benedikt XVI. vier Jahre nach dem Rücktritt? Der ehemalige Vatikansprecher Federico Lombardi trifft ihn regelmäßig - und gibt Auskunft über dessen Gesundheit und Verhältnis zu Franziskus.

Vatikanstadt - 10.02.2017

Papst Franziskus fühlt sich nach Worten des früheren Vatikansprechers Federico Lombardi von seinem Vorgänger Benedikt XVI. in vielfältiger Weise unterstützt. Dazu gehörten neben seiner Präsenz und seinem Gebet die gelegentlichen Treffen und Besuche, die Telefonate sowie die vielen Zeichen der Freundschaft, des Respekts und der geistlichen Verbundenheit. Lombardi, der seit einem halben Jahr die vatikanische Stiftung "Joseph Ratzinger - Benedikt XVI." leitet, äußerte sich zum vierten Jahrestag von dessen überraschenden Amtsverzicht am 11. Februar 2013 gegenüber Radio Vatikan (Freitag).

Der freiwillige Amtsverzicht von Benedikt XVI. (2005-2013) sei und bleibe eine ganz ungewöhnliche Geste, die inzwischen freilich zu einer schönen Normalität geworden sei, so Lombardi. Der emeritierte Papst halte sich strikt an sein damaliges Versprechen, zurückgezogen zu leben und sich dem Gebet und der Meditation für Kirche und Papst zu widmen.

Auch nach seinem Rücktritt von seinen vatikanischen Medienämtern treffe er gelegentlich mit Benedikt XVI. zusammen, sagte Lombardi. Er erlebe ihn geistig und intellektuell vollkommen hell und präsent. Allerdings ließen die körperlichen Kräfte in seinem Alter von fast 90 Jahren nach. "Man begegnet einem alten Menschen, der mit dem Verlauf der Zeit etwas gebrechlich geworden ist, der geistig voll da ist, und den zu treffen eine riesige Freude bereitet", so Lombardi im Interview mit Radio Vatikan. (KNA)