Reaktion des kirchenpolitischen Sprechers

AfD kritisiert Sternbergs Warnung vor der Wahl der Partei

Aktualisiert am 27.04.2019  –  Lesedauer: 

Bonn ‐ Die Wähler dürften den Populisten in Europa nicht das Feld überlassen, hatte ZdK-Präsident Thomas Sternberg gesagt und davor gewarnt, der AfD die Stimme zu geben. Darauf reagierte nun Volker Münz, der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion.

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Nach der Warnung des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, vor einer Wahl der AfD kommt Kritik aus der Partei. Sternberg "spaltet die Gemeinden in 'gute' und 'schlechte' Christen", sagte der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Volker Münz, am Samstag in Berlin. Sternberg, der bis 2017 CDU-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen war, "missbraucht damit sein Amt als Präsident der katholischen Laienvertretung, um Politik zu machen".

Sternberg hatte sich am Donnerstag auf dem Kölner Portal domradio.de im Zusammenhang mit der Europawahl geäußert: Auch wenn die Kirche - ob Laien oder Priester - "zum Glück" keine Wahlempfehlungen mehr gäben, dürfe vor Parteien gewarnt werden. Er denke, dass radikale Parteien von links und von rechts eine Gefahr für die Demokratie seien. Rechtspopulistische Bewegungen in Europa bedrohten zudem massiv den europäischen Gedanken. "Deshalb warnen wir ganz offen davor, eine rechtspopulistische Partei wie die AfD zu wählen." (KNA)

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Der Eintrag zeigt Jesus zusammen mit dem Slogan "Gott will es: AfD stärkste Partei im Osten". Kritiker bezeichnen das als "obszönen Missbrauch des Namens Gottes". Und auch ein anderes Wahlkampfplakat der Partei sorgt für Diskussionen.