Bischof Ackermann: Arbeit am Thema Missbrauch nicht abgeschlossen
Bamberger Oberhirte Schick deutet Gehaltsentzug an

Bischof Ackermann: Arbeit am Thema Missbrauch nicht abgeschlossen

Ausführlich behandelte die Synodalversammlung das Thema sexueller Missbrauch. Bischof Stephan Ackermann betonte, die Arbeit daran werde besser, sei aber nicht abgeschlossen. Erzbischof Ludwig Schick deutete in diesem Zusammenhang Gehaltsentzüge an.

Frankfurt - 31.01.2020

21.50 Uhr: Bischof Ackermann: Arbeit am Thema Missbrauch nicht abgeschlossen

Die Synodalversammlung der katholischen Kirche in Deutschland hat sich ausführlich mit dem Thema sexueller Missbrauch in der Kirche auseinandergesetzt. Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, legte einen umfassenden Bericht vor, in dem er die Schritte der katholischen Kirche zu Aufklärung, Aufarbeitung und Prävention seit 2002 referierte.

Ackermann betonte, dass die katholische Kirche sich zunehmend besser und effizienter mit diesem Problem auseinandergesetzt habe. Seit der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie im Jahr 2018 habe es weitere Fortschritte gegeben. Jüngste Verbesserung sei, dass in allen deutschen Bistümern seit Anfang 2020 die Leitlinien zur Aufarbeitung und Prävention den Rang eines Kirchengesetzes hätten. Zugleich erklärte der Trierer Bischof, die Arbeit an diesem Thema sei nicht abgeschlossen, er selbst sehe sich weiterhin in der Pflicht, sich gegen den Missbrauch in der Kirche einzusetzen.

Die Synodalversammlung quittierte Ackermanns Bericht mit starkem Beifall. In anschließenden Wortbeiträgen wurde deutlich, dass es weiterhin offene Fragen und neue Themen gibt. Dazu gehört nach den Worten der Benediktinerin Philippa Rath auch der geistliche und sexuelle Missbrauch an Ordensfrauen. Sie erklärte, die Grenze zwischen beiden Formen des Missbrauchs seien auch in Deutschland fließend. Sie wisse, dass viele Ordensfrauen sich inzwischen aus diesem Grund mit dem Sakrament der Beichte schwertun.

Schick deutet Gehaltsentzug an

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick berichtete über Pläne der katholischen Bischöfe, mit neuen Mitteln des kirchlichen Strafrechts und des Disziplinarrechts gegen Missbrauchstäter vorzugehen. Er betonte, die Anwendung des kirchlichen Straf- und Disziplinarrechts könne nur ergänzend zum staatlichen Strafrecht Anwendung finden, etwa in Fällen, die vom weltlichen Recht nicht erfasst würden oder wegen Verjährung nicht mehr von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden könnten.

Schick deutete an, dass künftig Priester innerkirchlich auch mit Gehaltsentzug und anderen disziplinarischen Maßnahmen belangt werden könnten. Er kündigte an, dass die entsprechenden Rechtsvorschriften noch in diesem Jahr vorgelegt und auf Ebene der Bischofskonferenz beschlossen werden könnten. (KNA)

18.35 Uhr: Bischofskonferenz verhindert E-Mail-Aktion der Piusbrüder

Eine Jugendorganisation der Piusbruderschaft hat dazu aufgerufen, den Mitgliedern des Synodalen Wegs Protest-E-Mails zu schreiben. Die traditionalistische Gruppe veröffentlichte dazu eine Liste mit den elektronischen Adressen der Teilnehmer. Wie Karin Kortmann vom Präsidium des Synodalen Wegs den 230 Delegierten mitteilte, schaltete die Deutsche Bischofskonferenz darauf einen Juristen ein, der die Piusbruderschaft mit Blick auf datenschutzrechtliche Gründe aufforderte, die Liste aus dem Netz zu nehmen. Inzwischen ist sie online nicht mehr auffindbar.

Die "Katholische Jugendbewegung" erklärt in einem "Synodalen Weckruf", bei dem Reformprozess sollten "urkatholische Bastionen fallen". Die Ziele würden sogar "unverhohlen auf der eigenen Website propagiert". Die Jugendbewegung rief dazu auf, den Teilnehmern zu schreiben und sie aufzufordern, "der wahren Lehre Christi und der römisch-katholischen Kirche treu zu bleiben, den falschen Forderungen nicht nachzugeben und so ein Schisma der Kirche in Deutschland zu verhindern." Die Gruppe repräsentiert nach eigenen Angaben in Deutschland rund 500 Jugendliche in 20 Ortsgruppen. (KNA)

Erste Synodalversammlung in Frankfurt

Teilnehmer an langen Tischen beim Auftakt der Beratungen der Synodalversammlung am 31. Januar 2020 im Dominikanerkloster in Frankfurt.

17.10 Uhr: Synodalversammlung beschließt Geschäftsordnung

Die Synodalversammlung hat sich mit mehr als 90 Prozent Zustimmung auf eine Geschäftsordnung geeinigt. Zuvor hatten die rund 230 Delegierten intensiv über die personelle Zusammensetzung der Arbeitskreise, der sogenannten Foren, debattiert. Sie sollen zu den Themen Macht, Frauen, Sexualmoral und Lebensform der Priester Vorlagen erarbeiten. Über diese Vorlagen soll später die Synodalversammlung debattieren und entscheiden.

Den Vorschlag einer Gruppe von Bischöfen um den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, wonach Vorschläge der Foren nicht in die Vollversammlungen gelangen können, wenn sie der kirchlichen Lehre widersprechen oder wenn sie nicht einmütig im Forum verabschiedet wurden, lehnte die Synodalversammlung mit großer Mehrheit ab. Einen anderen Änderungsvorschlag akzeptierte die Versammlung hingegen. Im Hintergrund hatte es Kritik daran gegeben, dass jeder Arbeitsgruppe lediglich rund 30 Personen angehören sollten. Diese sollten der Synodalversammlung angehören oder von außen berufen werden. Teilnehmer beklagten, dieser Prozess könne zu "Delegierten erster und zweiter Klasse" führen.

Ausgleich verschiedener Gruppen

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, erläuterte daraufhin, dass das Präsidium der Synodalversammlung für die Besetzung der vier Foren eine Reihe Kriterien beachtet habe: Er nannte dabei eine möglichst große inhaltliche Vielfalt und viel theologischen Sachverstand, um Beschlüsse gut begründen zu können. Zudem sei ein Ausgleich zwischen Frauen und Männern, zwischen Ost- und Westdeutschen sowie eine Beteiligung jüngerer Menschen angestrebt worden.

Die Synodalversammlung entschied sich dann mit knapp 90 Prozent dafür, dass je Forum fünf Personen aus ihrem Kreis hinzugewählt werden können. Zudem sollten interessierte Synodalteilnehmer zu weiteren Veranstaltungen, etwa einzelnen Hearings, eingeladen werden können. Langendörfer betonte, die bislang noch nicht veröffentlichte Zusammensetzung der Foren beruhe nicht auf Willkür: es gehe um den "Versuch einer optimalen Partizipation". (KNA)

Mit einem Gerät stimmen die Synodalen bei den Beratungen ab.

15.20 Uhr: Synodalversammlung wertet Stimmrecht von Frauen auf

Die Frankfurter Synodalversammlung der katholischen Kirche hat das Stimmrecht der Frauen in ihren Sitzungen aufgewertet. Bei einer Debatte über die Geschäftsordnung entschieden die Delegierten am Freitagnachmittag, dass auf Antrag auch eine Mehrheit der Frauen für einen Beschluss stimmen muss, damit dieser als angenommen gilt.

Für diese Stärkung der Mitsprache der Frauen votierten 134 Delegierte, was einem Anteil von mehr als zwei Dritteln entspricht. 62 sprachen sich dagegen aus, 14 enthielten sich. Unter den 230 Synodalteilnehmern sind 159 Männer und 70 Frauen. Eine Person bezeichnet sich als divers.

Die Satzung des Synodalen Weges sieht für die Annahme von Beschlüssen eine doppelte Zweidrittelmehrheit vor - die aller Teilnehmenden und außerdem die der anwesenden Bischöfe. Zunächst hatte eine Gruppe von vier Delegierten gefordert, deshalb auch eine Zweidrittelmehrheit der Frauen festzuschreiben. Diese Gruppe stimmte dann dem Vorschlag zu, auf Antrag eine einfache Mehrheit der anwesenden Frauen einzufordern. (KNA)

Bertram Meier ist designierter Bischof von Augsburg.

14.30 Uhr: Künftiger Bischof Meier: Synodaler Weg ist "geistliches Experiment"

Der ernannte Bischof von Augsburg, Bertram Meier, hat den Synodalen Weg als ein "geistliches Experiment" bezeichnet. Wie in einem Chemiesaal könne es entweder zu einer Explosion kommen oder etwas Spannendes und Neues entstehen, sagte er katholisch.de am Freitag während der ersten Synodalversammlung in Frankfurt. Meier, der aktuell noch Diözesanadministrator ist, wurde am Mittwoch zum neuen Bischof von Augsburg ernannt. Seine Weihe findet am 21. März statt.

Seine eigene Situation habe sich mit Blick auf seine Teilnahme am Synodalen Weg nun verändert, so Meier. Ursprünglich habe er mit den anderen Synodalen aus der Diözese den Prozess zwar mitgestalten, aber dann abwarten wollen, was der neue Oberhirte tue. "Jetzt bin ich aber selbst in der Pflicht." Angespannter als vorher sei er deswegen allerdings nicht. "Ich trage nicht mehr Gepäck mit mir herum", sagte Meier.

Wichtig ist dem ernannten Bischof, erst einmal die unterschiedlichen Teilnehmer des Synodalen Wegs kennenzulernen. "Welche Erfahrungen haben sie mit der Kirche gemacht? Und warum denken sie so, wie sie es tun?" Angesprochen auf mögliche Reformen sieht Meier "keinen Grund, den Prozess auszubremsen". Allerdings solle man auch nicht "den letzten vor dem ersten Schritt machen". Im Anschluss an den Synodalen Weg wolle man dann schauen, was man im Bistum Augsburg umsetzen könne. "Aber auch das entscheide ich nicht alleine, sondern gemeinsam mit den Gremien der Diözese." (bod)

Rudolf Voderholzer im Frankfurter Bartholomäus-Dom

Rudolf Voderholzer (m.), Bischof von Regensburg, beim Gottesdienst während der Synodalversammlung am 31. Januar 2020 im Frankfurter Dom Sankt Bartholomäus.

12.00 Uhr: Voderholzer stellt MHG-Studie als Grundlage infrage

Die erste Vollversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche hat mit einer Grundsatzkritik des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer an der Reformdebatte begonnen. Der frühere Dogmatikprofessor bezweifelte am Freitag in Frankfurt, dass die große Studie über sexuellen Missbrauch im katholischen Klerus in Deutschland (MHG-Studie) von 2018 überhaupt als Grundlage für die innerkirchliche Reformdebatte tauge.

Ein kausaler Zusammenhang zwischen katholischen Besonderheiten wie Priesterzölibat und der Sexualmoral mit dem Missbrauchsgeschehen sei keineswegs wissenschaftlich bewiesen, erklärte der Bischof. Man brauche weitere, auch vergleichende Studien mit anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Mehrere Rednerinnen und Redner wiesen die Fundamentalkritik des Bischofs zurück. So erklärte Caritas-Präsident Peter Neher, aus der Arbeit der Beratungsstellen wisse er, dass die überlieferte katholische Sexualmoral nicht mehr zeitgemäß sei und nicht geeignet sei, Menschen in Konfliktlagen zu helfen. (mal/KNA)

Der katholische Theologe Thomas Söding ist Professor für Neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum.

11.10 Uhr: Theologe Söding schlägt "programmatische Erklärung" vor

Der Bochumer katholische Theologe Thomas Söding erhofft sich vom Synodalen Weg zur Erneuerung der katholischen Kirche in Deutschland "präzise Detaildiskussionen". Vor den rund 230 Mitgliedern der ersten Synodalversammlung in Frankfurt sagte Söding am Freitag: "Weil unser kirchenrechtlicher Status strittig ist, müssen wir theologisch stark sein." Es gelte, Überzeugungsarbeit zu leisten, so Söding. "Ich denke, dass wir auch eine programmatische Erklärung brauchen, was uns zusammenbringt, woran wir arbeiten und wohin die Reise gehen soll."

Über die Stimmungslage zu Beginn des auf zwei Jahre angelegten Reformdialogs, der in der katholischen Kirche bislang einmalig ist, sagte der Theologe: "Was wir hier tun, macht einige nervös, weil sie befürchten, dass es zu Tumulten kommt oder dass Beschlüsse gefasst werden, die übergriffig sind und die Kirche spalten." Andere hätten die Sorge, "dass es viel zu ruhig werden könnte und dass sich gar nichts bewegt, weil es an Mut und Energie fehlt, etwas Neues zu wagen."

Probleme werden auch anderswo wahrgenommen

Es liege an den Mitgliedern der Synodalversammlung, ob das Treffen in Zwist und Frust ende, "oder ob es unsere Kirche auf dem Weg der Umkehr und Erneuerung voranbringt", so Söding. Kirche und Glaube steckten in einer tiefen Krise. Die Probleme, die bei der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) angestoßenen Initiative auf der Agenda stünden, würden auch in anderen Teilen der Welt als solche wahrgenommen, betonte der Theologe.

Söding weiter: "Wir brauchen die Beteiligung möglichst vieler in unserer Kirche, wir brauchen ökumenische Solidarität, wir brauchen die Begleitung unserer katholischen Nachbarschaft und unserer Schwesterkirchen weltweit. Wir brauchen die kritische Öffentlichkeit, an der Schnittstelle die Medien." (KNA)

Bischof Karl-Heinz Wiesemann bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz am 23. Januar 2020 in Speyer

Bischof Karl-Heinz Wiesemann bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz am 23. Januar 2020 in Speyer

10.25 Uhr: Wiesemann sieht bei Synodalem Weg "hohe moralische Verbindlichkeit"

Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann sieht eine hohe Verbindlichkeit im Reformdialog Synodaler Weg: "Mehrheitsentscheidungen müssen von zwei Dritteln der Versammlung und von zwei Dritteln der Bischöfe getragen werden. Solche Entscheidungen haben für mich eine sehr hohe moralische Verbindlichkeit", sagte er im Interview der "Rheinpfalz" (Freitag).

Zum Hinweis, manche Bischöfe warnten vor einer Spaltung und seien nicht glücklich über den Synodalen Weg, merkte Wiesemann an: "Alle deutschen Bischöfe gehen diesen Weg mit. Auch wenn einzelne im Vorfeld gesagt haben, dass sie, sollte der Prozess aus ihrer Sicht fehllaufen, überlegen wollen, auszusteigen." Man solle versuchen, Entscheidungen mit großen Mehrheiten zu treffen - "einmütig. Was aber nicht einstimmig bedeutet."

Kirche könne nie darauf aus sein, Spaltung zu produzieren, ergänzte der Bischof: "Auf der anderen Seite darf sie aber nicht wichtigen Fragen und Debatten, die aus dem Kirchenvolk eingebracht werden, ausweichen. Wir können nicht einfach sagen: Es ist Schluss der Diskussion."

Kein "deutscher Sonderweg"

Auch wenn die Kirche in Deutschland bei manchen Themen keine Beschlüsse fassen könne, sei es wichtig, auch über Frauen in der Kirche, den Zölibat und die katholische Sexualmoral zu diskutieren: "Es wird keinen deutschen Sonderweg geben, wie manche befürchten. Aber wir haben die Pflicht, diese Themen und unsere Erkenntnisse in die Weltkirche einzubringen."

Zum vorbereitenden Forum "Macht und Gewaltenteilung", das er selbst geleitet hatte, sagte Wiesemann, er nehme grundsätzlich alle Gremien in seinem Bistum und deren Beschlüsse sehr ernst und fühle sich auch daran gebunden. Bei der Diözesanversammlung in Speyer etwa sei festgeschrieben: "Sollte ich von Entscheidungen des Gremiums abweichen, bin ich verpflichtet, dies zu begründen."

Es gehe bei dem Forum im Rahmen des Synodalen Wegs keinesfalls um die Abschaffung des Bischofsamtes, ergänzte der Bischof: "Es geht darum, es einzubinden in durchschaubare Entscheidungsprozesse, die einerseits der Verantwortung des Amtes entsprechen und andererseits modernen Transparenz- und Kontrollvorstellungen Genüge tun." Die Vertuschung des sexuellen Missbrauchs zum Beispiel sei auch "entstanden, weil es zu wenig Beteiligung und Kontrolle gab". (mal/KNA)

Bernd Hagenlord im Frankfurter Dom

Bernd Hagenkord, Geistlicher Begleiter des Synodalen Weges, spricht beim Gottesdienst während der Synodalversammlung am 31. Januar 2020 im Frankfurter Dom Sankt Bartholomäus.

9.40 Uhr: Hagenkord appelliert zu Mut und Zuversicht

Der Jesuit Bernd Hagenkord hat die Bischöfe und Laien zu Mut und Zuversicht beim Reformdialog Synodaler Weg aufgerufen. Mit Vertrauen auf Gott und einer Offenheit im Dialog könne es gelingen, die Krise in der Kirche zu überwinden, sagte Hagenkord am Freitagmorgen bei einem Gottesdienst im Frankfurter Dom. Der 51-jährige Ordensmann ist Geistlicher Begleiter des Synodalen Wegs.

Am Abend zuvor war im Dom ebenfalls mit einem Gottesdienst die erste Synodalversammlung eröffnet worden. Sie besteht aus 230 Mitgliedern und ist das höchste Gremium des Synodalen Wegs. Sechs Mitglieder der Synodalversammlung, unter ihnen der Passauer Bischof Stefan Oster, berichteten im Anschluss in persönlichen Worten über ihre Zugänge zu Glaube und Kirche. Der Abend endete mit einem Essen und geselligen Beisammensein im Frankfurter Römer. (mal/KNA)