Leitmotto: "Es geht! Gerecht"

Fastenaktion von Misereor nimmt Klima in den Blick

Aktualisiert am 05.11.2021  –  Lesedauer: 

Aachen ‐ Wie gelingt globale Klimagerechtigkeit? Um diese Frage dreht sich die nächstjährige Fastenaktion von Misereor. Mit größerer Solidarität sei eine Welt möglich, in der die Schöpfung für zukünftige Generationen bewahrt werde, betont das Hilfswerk.

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Rund um das Klima dreht sich die Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor im kommenden Jahr. "Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen 2022 Projekte zur Anpassung an den Klimawandel in Bangladesch und auf den Philippinen sowie die gemeinsame Verantwortung für Wege zur globalen Klimagerechtigkeit", erklärte Misereor am Freitag in Aachen. Eröffnet werden soll die Fastenaktion am 6. März mit einem Gottesdienst im Freiburger Münster.

Der Leitgedanke der Aktion lautet "Es geht! Gerecht." Mit diesem Aufruf will Misereor zeigen, "dass mit gemeinsamen Anstrengungen und einer größeren Solidarität eine Welt möglich ist, in der allen Menschen Anerkennung und Achtsamkeit entgegengebracht und die Schöpfung für zukünftige Generationen bewahrt wird". Die globale Erderhitzung treibe immer mehr Menschen in Armut und Migration.

Appell: Einsatz für ambitionierte Klimaziele

"Mit einer ambitionierten Begrenzung der Klimakrise können wir gegensteuern, dass Menschen in Not geraten und Ungleichheiten auf diesem Erdplaneten zunehmen", so Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Er appellierte an die Menschen, sich für ambitionierte Klimaziele einzusetzen, um Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. "Teilen wir die uns geschenkten und doch spürbar begrenzten Ressourcen unserer Erde geschwisterlich und in gegenseitiger Verantwortung."

Nach der Eröffnung in Freiburg soll am 3. April (5. Fastensonntag) in allen katholischen Kirchengemeinden bundesweit für die Arbeit von Misereor gesammelt werden. Geplant sind beispielsweise auch Online-Workshops und eine Koch-Aktion mit "klimafreundlichen und fairen Gerichten". (KNA)