Holzfiguren in Lebensgröße stehen an einem Spielplatz.
Kongress "Freude am Glauben" in Fulda beendet

"Ehe Quelle für erfülltes Leben"

Der Kongress "Freude am Glaube" endete mit einer verabschiedeten Resolution. Darin heißt es, Ehe und Familie seien eine der wichtigsten Quellen für ein erfülltes und glückliches Leben. Zerstörerischen Ideologien sollten Gläubige deshalb entgegentreten.

Fulda - 02.08.2015

In einer am Sonntag von dem Kongress verabschiedeten Resolution heißt es, Ehe und Familie seien eine der wichtigsten Quellen für ein erfülltes und glückliches Leben. Nachdrücklich wird dazu aufgerufen, zerstörerischen Ideologien entgegenzutreten, "die Ehe und Familie allgemein und konkret unsere Kinder und Jugendlichen in zunehmend intoleranter Weise bedrohen".

Im Schlussgottesdienst hob Kardinal Duka, auf das Kongress-Motto "Freude am Glauben" eingehend, hervor, der Glaube entspringe der Verkündigung des Evangeliums, das eine gute und glückliche Botschaft sei. Duka erinnerte an Maria Magdalena, deren Worte "Er lebt! Er ist auferstanden!" den Aposteln nach biblischem Bericht wieder Hoffnung und Freude gebracht hätten. "Ohne diese Freude", so Duka, "ist unser Glaube tot." Am Samstag hatte Duka zwei Veranstaltungen auf kirchlichem Boden zum vom 10. bis 16. August anstehenden Prager Homosexuellen-Festival "Prague Pride" untersagt.

Bereits am Freitag hatte der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, den sogenannten Gender-Mainstreaming verurteilt. Die Gender-Strategen unter den Politikern ließen nicht locker und wollten die substanziellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auflösen, kritisierte er während des Eröffnungsgottesdienstes im Fuldaer Dom

Das die Kongresse "Freude am Glauben" veranstaltende Forum Deutscher Katholiken versteht sich als ein Zusammenschluss "papst- und kirchentreuer Katholiken". Es will zu einer "Neuevangelisierung in Deutschland" beitragen. Seinem Kuratorium gehören neben anderen der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, und der frühere Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, an. Im nächsten Jahr will das Forum mit seinem Kongress in Aschaffenburg zu Gast sein. (bod/KNA)