Woelki: Gebet hilft gegen Fake News
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Kölner Kardinal predigt bei Vollversammlung der Bischofskonferenz

Woelki: Gebet hilft gegen Fake News

Vollversammlung - Den Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki beunruhigt, wieviel Unheil Fake News und Populismus anrichten können. Der Kardinal rät zu einem göttlichen Gegenmittel.

Bonn - 07.03.2017

Auf das Gebet als Orientierung in Zeiten von Fake News hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hingewiesen. Beten sei "kein Reden, kein Geplapper, kein Fake", sondern das, was entstehe, wenn Gott im Mittelpunkt sei, sagte der Kölner Erzbischof am Dienstag bei der Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Bergisch Gladbach.  

Gleichwohl beunruhigen die Fake News den Kardinal. Nach seiner Ansicht haben sie ein großes Potential, Unheil anzurichten: "Sie blenden und verführen Menschen. Sie verschleiern die Realität. Sie suchen und finden Sündenböcke. Sie heizen die Stimmung an", so Woelki. Während das Wort der Demagogen zerstöre und diffamiere, baue Gottes Wort auf, es stärke und heile.

Woelki hielt am Dienstag die Predigt beim morgendlichen Gottesdienst auf der Vollversammlung. Dort tagen die Bischöfe noch bis Donnerstag und sprechen unter anderem über die Zukunft des Priesterberufs und den wachsenden Populismus in der Gesellschaft. (gho)  

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Zweimal im Jahr trifft sich die Deutsche Bischofskonferenz zu ihren Vollversammlungen - diese Woche in Bergisch-Gladbach im Erzbistum Köln. Die Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de.