Zwei Priester, zwei Pfarreien, zwei Lebenswelten
Ein Land- und ein Stadtpfarrer im katholisch.de-Interview

Zwei Priester, zwei Pfarreien, zwei Lebenswelten

Pfarrer ist gleich Pfarrer? Nicht unbedingt. Christian Hermes und Paul Zeller wirken in derselben Diözese, doch ihr Alltag könnte nicht unterschiedlicher sein. Mit katholisch.de haben sie darüber gesprochen.

Von Agathe Lukassek |  Stuttgart/Zwiefalten - 04.10.2017

Beide sind Priester im Bistum Rottenburg-Stuttgart: Christian Hermes (47) ist Stadtdekan in der Metropole Stuttgart, Paul Zeller (67) Pfarrer in Zwiefalten auf der Schwäbischen Alb. Im Interview berichten sie über die Freuden und Herausforderungen der Arbeit als Großstadt- und Landpfarrer.

Frage: Herr Hermes, wie sehr fühlen Sie sich als Stadtpfarrer; Herr Zeller, wie sehr fühlen Sie sich als Landpfarrer?

Hermes: Ich komme gebürtig vom Land und bin gar kein Stadtkind. Aber ich bin nun seit zehn Jahren in Stuttgart und fühle mich sehr wohl in der Stadt. Sie kann einem zwar sehr auf die Nerven gehen, aber es gibt auch sehr viele schöne und angenehme Dinge. 

Zeller: Ich bin inzwischen seit 15 Jahren in dieser Struktur der Landgemeinde und habe mich längst eingelebt und mich an die Situation gewöhnt. Aber es ist sicher so, dass man hier mehr Leute kennt und um die Zusammenhänge weiß als in der Stadt. Und deshalb muss man auch mehr aufpassen, wo man was sagt, um nicht eine ganze Familie gegen sich zu richten.

Frage: Kennen Sie aus eigener Arbeit beide Formen der Seelsorge; in ländlichen Gegenden und in der Stadt?

Zeller: Bevor ich nach Zwiefalten kam, war ich immer in der Stadt tätig – und bin gebürtiger Stuttgarter. Ich habe mich dann bewusst fürs Land entschieden, weil ich damals – wie allerdings nach jedem Stellenwechsel – Abstand gewinnen und etwas anderes kennenlernen wollte.

Hermes: Ich war in meinem etwas kürzeren Priesterleben von 14 Jahren immer in Städten im Einsatz. Manchmal gehörten zwar ländliche Orte dazu, aber es waren frühere Reichsstädte mit einem städtischen Selbstbewusstsein. Ich war noch nie in der Fläche, wo der ganze Seelsorgebereich aus kleinen Ortschaften bestand.

Bild: © Privat

Paul Zeller ist leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit "Zwiefalter Alb" rund um das Münster Unserer Lieben Frau in Zwiefalten auf der Schwäbischen Alb.

Frage: Von welchen Dimensionen sprechen wir: Wie viele Gläubige und wie viele Kirchen haben Sie zu betreuen und auf was für einen Fläche?

Zeller: Ich habe zwölf Kirchengemeinden, zu denen nur rund 4.500 Katholiken gehören. Da sind auch sehr kleine Gemeinden mit bescheidenen Mitgliederzahlen darunter. Die Kirche steht da mitten im Dorf und die Leute sind im Unterschied zur Stadt sehr stark auf ihren Ort fixiert. Zu den kleinen Dorfkirchen kommt für mich noch das große Münster in Zwiefalten hinzu.

Hermes: Eine Perle der Oberschwäbischen Barockstraße – dort zu arbeiten ist fast schon Tourismusseelsorge, oder?

Zeller: Ja, Zwiefalten als Ort ist keine normale Gemeinde, denn wir haben hier in der Sommerzeit sonntags 70 bis 80 Prozent Fremde in der Messe und Veranstaltungen, die weit über die Gemeinde hinausgehen. Wir haben Touristen, Hochzeiten, Konzerte, Wallfahrtsgruppen und Weihegottesdienste. Im pastoralen Team ist neben mir noch ein indischer Pfarrvikar, ein Diakon und ein Kirchenmusiker. Eine Gemeinde- oder Pastoralreferentenstelle ist noch frei.

Hermes: Ich bin Pfarrer der Domgemeinde an Stuttgarts längster Einkaufsstraße mit typischer Citykirchensituation. Die Gemeinde hat rund 3.400 Mitglieder; die deutschsprachigen Gottesdienste am Wochenende werden von ungefähr  1.500 Menschen besucht und es gibt auch Messen auf Kroatisch. Mit mehr als 100.000 Kommunionspendungen im Jahr ist die Konkathedrale St. Eberhard die meistbesuchte Kirche der Diözese. Zudem bin ich Stadtdekan und bekomme deshalb etwas Verstärkung: In der Seelsorgeeinheit mit rund 10.000 Gläubigen sind wir drei Priester, zwei Gemeindereferentinnen und eine Pastoralreferentin. Das Dekanat bildet ökonomisch eine Einheit und so können wir Schwerpunkte setzten wie etwa ein Hospiz zu betreiben, ein jugendpastorales Zentrum und in Zukunft ein spirituelles Zentrum.

Frage: Die Kirche auf dem Land ist also eher auf ihren Ort fixiert. Ist das in der Stadt anders?

Hermes: Es ist eher umgekehrt: Bei uns in Stuttgart gehen die Strukturen über Gemeindegrenzen hinweg. Es gibt große Straßen, wo man je nach Hausnummer zu vier verschiedenen Kirchengemeinden gehören kann. Sozialräumliche Trennungen verlaufen anders als durch getrennte Orte. Hier gehen die Leute in die Kirche, wo  sie sich im Gottesdienst und Gemeindeleben zu Hause fühlen. Was dadurch schwieriger ist, ist, dass es keine erkennbare Zugehörigkeit gibt und zugezogene Menschen oft nicht wissen, zu welcher Kirchengemeinde sie juristisch gehören.

Zeller: In unseren Dorfgemeinden ist es hingegen so, dass dort die Gottesdienstbesucher mehr oder weniger unter sich sind, weil sich sehr selten jemand in diese Kirchen verirrt. Für die Münstergemeinde hingegen ist es sehr gut, dass so viele Besucher kommen, denn diese ehemalige Klosterkirche wäre für die Zwiefaltener Gemeinde mit ihren 2.000 Einwohnern allein viel zu groß. Wenn es auf den Dörfern am Sonntag keine Messe gibt, dann kommen viele Gläubige in die Zentralkirche. Umgekehrt sind die Zwiefaltener aber nicht bereit, sonntags für die Messe in eines der kleinen Dörfer zu fahren.

Christian Hermes ist Dompfarrer der Konkathedrale St. Eberhard in Stuttgart und Stadtdekan der Landeshauptstadt Baden-Württembergs.

Frage: Wie kommen denn Menschen in die Kirche, die weniger mobil sind?

Zeller: In der Nachbar-Seelsorgeeinheit wurde das Modell versucht, einige mit einem kleinen Bus abzuholen, aber das hat sich nicht durchgesetzt. Bei uns organisieren sich die Menschen privat und nehmen etwa die alte Frau aus der Nachbarschaft mit.

Hermes: Da haben wir in der Stadt den Vorteil der öffentlichen Verkehrsmittel. Selbst Menschen, die in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sind, haben die Möglichkeit, weitgehend barrierefrei in viele Gottesdienste zu kommen, auch in der Ferienzeit und am Wochenende.  

Frage: Wie sieht es mit der Pluralität der sonntäglichen Gottesdienstzeiten aus?

Hermes: Durch die Synergien und Kooperationen – nicht im Gesamtstadtbereich, aber in den einzelnen Regionen Stuttgarts – lässt sich Vieles leichter machen. Aber die Abstimmung bei den Gottesdienstordnungen ist tatsächlich noch ausbaufähig. So sollten etwa nicht zwei benachbarte Seelsorgeeinheiten auf die Idee kommen, die Vorabendmesse abzuschaffen. Auch bei den Zeiten: Die meisten Gemeinden bestehen ja immer noch darauf, dass die Messe frühestens um 9:30 Uhr und spätestens um 10:30 Uhr beginnt, aber das ist ein Problem. Inzwischen haben einige Kirchen sonntagsabends eine Messe, aber ich wäre dafür, dass es mancherorts auch am Nachmittag Gottesdienste gibt. Das wäre immer noch besser als um 8 Uhr, wo in der Stadt wirklich niemand kommt.

Zeller: Bei uns beginnt der erste Gottesdienst um 8:45 Uhr und die weiteren dann in der Regel um 10:15 Uhr. Am Samstag sind die Vorabendmessen in der Regel um 19 Uhr. Die Zeiten sind also recht einheitlich, aber in längst nicht jeder Kirche ist wöchentlich eine Messe – wir haben jedes Wochenende insgesamt vier Wort-Gottes-Feiern mit Kommunionausteilung. Der "harte Kern" kommt ohnehin zur Messe, egal wann sie ist. Man muss auch sehen, dass die Kirche in vielen Dörfern die einzige Möglichkeit ist, sich zu treffen. Denn inzwischen gibt es viele Orte, an denen es keine Gaststätte oder ein Gemeinschaftshaus gibt.

Frage: Vielerorts bieten Gemeinden den Gottesdienstbesuchern nach der Messe Kaffee vor der Kirche an – bei Ihnen auch?

Zeller: Nein, denn bei uns am Münster gibt es direkt ein Café – und dahin gehen die Leute scharenweise. Vor allem nach Werktagsmessen ist das ein richtiger Treffpunkt. Dieses Café liegt einfach auch geschickter als unser Gemeindehaus.

Hermes: In der Domkirche gab es das noch, als ich 2011 kam, aber es fand kaum Anklang. Denn dieses Angebot funktioniert nur in Gemeinden, die in der Nähe kein Café haben. Und hier an der Königsstraße gibt es überall Bistros und Cafés und die Leute wollen nicht mehr den Filterkaffee sondern Chai Latte oder Cappuccino, während die Kinder statt selbstgebackenem Kuchen Crêpes wollen. Uns beschäftigt in der Citypastoral, dass es hier sehr gut besuchte Messen gibt und die sieben Stunden Beichte auch nachgefragt sind, aber was hier etwas fehlt, ist ein Gemeindeleben. Da gehören nur zehn Prozent der Messbesucher am Sonntag zur Gemeinde und diejenigen, die aus der ganzen Region anreisen, gehen nach der Messe sofort wieder. In den äußeren Stadtbezirken mit ihren eigenen Identitäten ist das wiederum anders und unterscheidet sich wohl nicht so sehr von Landgemeinden.

Zeller: Da ist auf dem Land die Welt auch nicht mehr ganz Heil, denn viele sehen die Kirche nur noch als Dienstleistungsbetrieb etwa für perfekte Hochzeiten. Aber ansonsten gibt es ein sehr gut funktionierendes Gemeindeleben, der Sportverein macht sonntags ganz selbstverständlich die Bewirtung, wenn eine große Wallfahrtsgruppe kommt.

Die 2.000-Einwohner Gemeinde Zwiefalten auf der Schwäbischen Alb und ihr Wahrzeichen, das Münster Unserer Lieben Frau.

Frage: Mit Blick auf die demografische Entwicklung: Welche Rolle spielen in ihrer Gemeinde Beerdigungen und die Trauerpastoral?

Hermes: Was mich als Zahl erschreckt hat, ist dass bei uns der Anteil der katholischen Trauerfeiern im Verhältnis zu katholischen Verstorbenen im Vergleich zu den 90er Jahren von 95 Prozent auf 70 Prozent gesunken ist. Die Kirchenbindung, auch von den Familien, lässt nach. Hinzu kommt, dass Bestatter oft anbieten, die Trauerredner zur Verfügung zu stellen, weil ein Anruf beim Pfarrer die Sache nur kompliziert mache. Unsere Konsequenz daraus ist, dass Bestatter inzwischen die Handynummern unserer Seelsorger haben, weil keinerlei Bereitschaft vom Friedhofsamt, Bestatter oder der Angehörigen besteht, den Pfarrern hinterherzulaufen. Wenn es noch ein Requiem gibt, versuche ich, dass es wieder öfter in der Kirche stattfindet und nicht in der städtischen Trauerhalle.

Zeller: Bei uns werden weiterhin wahrscheinlich 95 Prozent der Katholiken kirchlich begraben. Es kommt hin und wieder vor, dass sich jemand evangelisch begraben lässt oder ich evangelische Verstorbene auf den Wunsch der Familie hin begrabe. Zu den Bestatterfirmen haben wir ein gutes Verhältnis und wenn ich unterwegs bin, kann meine Sekretärin die Termine für mich ausmachen, weil sie meinen Kalender vorliegen hat. Und manchmal fragen die Angehörigen auch in der Kirche zuerst nach und dann erst beim Bestatter.

Frage: In Stuttgart soll es doch bald ein trauerpastorales Zentrum geben, oder?

Hermes: Ja, wir versuchen in Zusammenarbeit mit unserem Hospiz St. Martin so ein trauerpastorales Zentrum aufzubauen, weil Rituale wie Requiem und Sechswochenamt nicht mehr die Mittel sind, mit denen die Stadtmenschen ihre Trauer bewältigen. Diese Rituale sind weder bekannt noch durchführbar, wenn man sich etwa die große Zahl der Singlehaushalte und der Verstorbenen mit wenigen bis keinen Angehörigen ansieht. Was wir aber haben, ist ein Beerdigungschor, der aus Freiwilligen besteht, der zu den Sozialbestattungen und zu Bestattungen ohne Angehörige geht. Es gibt einige, denen das ein Anliegen ist, Verstorbenen eine würdige, christliche Trauerfeier zu gestalten.

Zeller: Das ist bei uns noch anders – alle Rituale werden sozusagen "im Paket" angenommen: vom Scheidungsgebet über Requiem, Beisetzung bis zum zweiten und dritten Trauergottesdienst nach vier und acht Wochen. Das alles ist auf dem Dorf noch sehr ausgeprägt; die Angebote werden sehr gut besucht und sind heilsam, das kann man hier nicht abschaffen. Die Requien sind die bestbesuchten Gottesdienste. Modernere Formen bei der Bestattung sind hier noch selten. So lassen sich wenige Gemeindemitglieder auf dem Friedwald in der Nähe beerdigen, und die Einäscherung ist teilweise noch unüblich – obwohl sie in der Stadt schon normal war, als ich vor 40 Jahren zum Priester geweiht wurde.

Frage: Würden Sie nach diesem Erfahrungsaustausch die Stellen tauschen wollen?

Zeller: Als Stadtdekan nicht mehr in meinem Alter, und ich würde auch nicht mehr als Pfarrer nach Stuttgart zurück, denn ein Prophet würde auch nicht in die Heimat zurückkehren. (lacht)

Hermes: Ich würde gerne auch mal aufs Land, auch weil ich früher gerne geritten bin und das liebend gerne wieder anfangen würde. Andererseits: Zeit ist auch da knapp. Und auf dem Land ist natürlich auch vieles sehr schwierig, da müssen wir uns auch Sorgen machen, zum Beispiel wenn Priester verheizt werden, weil sie für immer mehr und mehr Gemeinde zuständig sein sollen, die aber alle selbständig bleiben sollen mit dem ganzen Apparat von Gremien und Haushaltsplänen und so weiter. Das wird so nicht gehen. Wir müssen uns da auch strukturell weiterentwickeln, damit die Seelsorger und die Ehrenamtlichen mehr Zeit haben, um sich um das Wesentliche zu kümmern, um die Seelsorge an den Menschen.

Dompfarrer Christian Hermes in der Konkathedrale St. Eberhard in Stuttgart während eines Konzertes im Rahmen der Jazzopen im Sommer 2017.

Frage: Was sind Ihre Highlights im Gemeindeleben?

Zeller: Bei uns sind das die großen Feste wie etwa Fronleichnam, wo die Musikkapelle spielt und wo alle das Fest mittragen. Mich freut auch, dass die Vereine kirchliche Angebote anfragen, etwa bei der Feier des Sportvereins einen Gottesdienst im Festzelt.

Hermes: Hier in der Stadt ist das "Geschäft Kirche" schwerer, hier bläst uns der Wind ins Gesicht. Fronleichnam ist ein Event neben vielen anderen, neben Rock-Konzerten und Demonstrationen, und in dieser traditionell evangelisch geprägten Stadt gucken auch viele irritiert, wenn wir mit Jesus in der Monstranz durch die Stadt ziehen. Aber dennoch haben wir ganz tolle Fronleichnamsgottesdienste im Schlossgarten mit einer, allerdings von außerhalb kommenden, Blaskapelle. Das Gemeindeleben an sich ist vielleicht gar nicht so unterschiedlich.

Frage: Was macht Ihnen mit Blick auf die Zukunft am meisten Sorgen?

Zeller: Mich macht die Bevölkerungsentwicklung auf dem Land nachdenklich, denn wenige Taufen bedeutet auch wenige Schüler und in der Konsequenz werden Schulen geschlossen und Kinder und Jugendlichen ihren Ortschaften entfremdet, wenn sie in einer anderen Stadt den ganzen Tag in der Schule sind. Es stehen auch viele Häuser leer hier auf dem Land.

Hermes: Bei dem Thema muss man sich um die Stadt keine Sorgen machen. Die Stadt wird immer bevölkert sein – aber von wem? Das ist meine Sorge, denn durch die Entwicklung der Mietpreise wird Stuttgart immer mehr zu einer Stadt nur für Reiche. Wir haben hier eine hohe Fluktuation; es heißt, dass sich die Innenstadtbevölkerung rein rechnerisch alle sieben Jahre auswechselt. Das hat Auswirkungen auf das Ehrenamt. Und wir haben massive Kirchenaustrittszahlen, besonders erschreckend ist das bei den 25- bis 35-Jährigen. Dem jungen Mann, der hier wohnt, aber nicht aus Stuttgart stammt und nichts von der Kirche in Anspruch nimmt, fällt es hier leichter auszutreten und das Geld ins Fitnessstudio zu investieren, als in seiner Heimat. Hier ist es anonym und hier fehlt vielleicht die Bindungskraft, wie es sie auf dem Land noch gibt.

Zeller: Ich habe hier auch Austritte. Etwa von Eltern, deren Kinder gerade in der Erstkommunion waren oder wenn sie keinen Kindergartenplatz mehr brauchen. Ich finde es schade, wenn die Leute sich einfach so abmelden ohne das Gespräch zu suchen und ehrlich zu sagen, was in ihnen vorgeht – denn der Kirchenaustritt bedeutet, dass sie schon während der Kommunionvorbereitung nicht ehrlich waren.

Von Agathe Lukassek