Eine Kirche im Schatten
Newsticker: Corona und die Kirche, 19. März

Papst Franziskus: Wir sind in einer beispiellosen Situation

+++Newsticker+++ - Die ganze Welt ist von der Corona-Pandemie betroffen. Auch das kirchliche Leben ist eingeschränkt: Gottesdienste und andere Veranstaltungen fallen aus, Christen helfen, Christen erkranken. Im katholisch.de-Newsticker gibt es täglich ein aktuelles Bild der Lage in Deutschland und der Weltkirche.

Bonn - 19.03.2020

19 Uhr: Papst Franziskus: Wir sind in einer beispiellosen Situation

Angesichts des Coronavirus hat Papst Franziskus von einer "beispiellosen Situation, in der alles in Stocken zu geraten scheint" gesprochen. Das sagte der Pontifex in einer Videobotschaft, die heute Abend auf dem katholischen Sender "TV2000" vor einer Rosenkranz-Aktion ausgestrahlt wird und die der Vatikan vorab veröffentlichte.

Der Papst betonte, die Räume jedes einzelnen seien zurzeit notwendigerweise auf die eigenen vier Wände beschränkt; doch in den Herzen sei stets Platz für die Mitmenschen. In dieser Zeit müsse man "Nächstenliebe, Verständnis, Geduld und Vergebung" üben – vor allem gegenüber den engsten Familienmitgliedern. Das gemeinsame Gebet sei ein gutes Mittel, um "Harmonie zwischen Eltern und Kindern" zu erzeugen. "Stellen Sie sicher, dass niemand verzweifelt an Verlassenheit und Mutlosigkeit", so Franziskus in seiner Botschaft. Alle Gläubigen mögen Gott bitten, die Welt von der Corona-Pandemie zu befreien. (mpl/KNA)

18.10 Uhr: Glockenläuten und Online-Gottesdienste im Bistum Hildesheim

Alle Kirchen im Bistum Hildesheim sollen während der Corona-Krise abends um 21 Uhr fünf Minuten lang ihre Glocken läuten. Dazu ruft Bischof Heiner Wilmer in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an alle Gemeinden auf. An einigen Orten werde dies bereits getan, schreibt Wilmer. "Sie läuten als Zeichen des Dankes an Gott, für seine Nähe auch in schwieriger Zeit. Sie läuten als Zeichen des Dankes an die Menschen, die sich jetzt ganz besonders um andere kümmern, zum Beispiel Ärzte und Pflegekräfte."

Der Bischof betont, dass die Ausbreitung des Coronavirus die Gesellschaft vor eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte stelle. Verunsicherung und Angst seien verständlich, sollten die Gesellschaft aber nicht lähmen. "Momentan sind wir zwar gezwungen, äußerlich auseinanderzurücken. Mir kommt es aber so vor, als rückten wir in diesen Tagen innerlich zusammen", so Wilmer. Das Bistum Hildesheim überträgt nach eigenen Angaben ab sofort Gottesdienste live auf seiner Internetseite. Bischof Wilmer sowie die Weihbischöfe Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz feierten ab sofort im Wechsel werktags um 18.30 Uhr und sonntags um 10 Uhr die Eucharistie ohne Öffentlichkeit. (KNA)

17.45 Uhr: Erzbischof Heße: Flüchtlinge trotz Coronakrise nicht vergessen

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße hat dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise die Not der Flüchtlinge nicht zu vergessen. "Bei allen Sorgen, die wir uns in Deutschland zurecht machen, dürfen wir aber nicht die Not der Schutzsuchenden aus dem Blick verlieren", sagte Heße der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Hamburg. Heße ist der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz.

Heße machte besonders auf die Situation der Flüchtlinge im griechisch-türkischen Grenzgebiet und auf den ägäischen Inseln aufmerksam. Dort habe sich die Situation in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Da das Coronavirus für sie in besonderer Weise eine Gefahr darstelle, seien die EU-Staaten gefragt, gerade auch für diese Menschen rasch eine humanitäre Lösung zu finden. Zugleich äußerte er sein Bedauern darüber, dass die Bundesregierung aufgrund der Corona-Krise die Resettlement-Programme ausgesetzt habe. Er hoffe sehr, dass es bald wieder möglich sein werde, Schutzbedürftigen eine sichere Einreise zu ermöglichen, so Heße. Das Bundesinnenministerium hatte die Aussetzung am Mittwoch bekannt gegeben.

Mit Blick auf die Asylverfahren sei es wichtig, dass auch in Krisenzeiten die Möglichkeit bestehe, eine fundierte Rechts- und Verfahrensberatung in Anspruch zu nehmen und gegen einen ablehnenden Bescheid Widerspruch einzulegen, so der Erzbischof. Wenn dies angesichts der aktuellen Einschränkungen nicht möglich sein sollte, wäre es besser, die Verfahren vorübergehend ruhen zu lassen oder Widerspruchsfristen entsprechend zu verlängern.

Heße betonte weiter, eine Aussetzung von Abschiebungen in dieser Situation sei "angemessen". Nach allem, was bekannt sei, hätten in den vergangenen Tagen keine Abschiebeflüge stattgefunden. "In der gegenwärtigen Krisensituation sind andere Aufgaben vordringlich", meinte er. Dazu gehöre etwa die Frage, wie Asylsuchende in großen Unterkünften vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden können. (KNA)

17 Uhr: Einblenden von Liedern in Gottesdienst-Livestreams erlaubt

Die VG Musikedition hat den Kirchen das Einblenden von Liedern und Liedtexten in Gottesdienst-Streamings ab sofort gestattet. Alle Lizenzverträge mit der evangelischen und katholischen Kirche sowie vielen Freikirchen seien unbürokratisch und ohne Zusatzkosten entsprechend ergänzt worden, teilte die VG Musikedition am Donnerstag in Kassel mit, nachdem wegen der Coronakrise sämtliche Gottesdienste für die nächsten Wochen abgesagt wurden und nun vielfach als Livestreams zu sehen sein sollen.

Die Regelung umfasst demnach Einblendungen zeitgleich und zeitversetzt bis zu maximal 72 Stunden nach der Übertragung von Gottesdiensten. Sie gilt zunächst befristet bis zum 15. September. Die VG Musikedition nimmt zahlreiche grafische Vervielfältigungsrechte, Abdruckrechte, gesetzliche Vergütungsansprüche sowie die Rechte an Wissenschaftlichen Ausgaben und Erstausgaben für Musikverlage, Komponisten, Textdichter und musikwissenschaftliche Herausgeber wahr. (epd)

16.30 Uhr: Vatikan sagt wegen Corona offenbar Asien-Besuch des Papstes ab

Papst Franziskus hat offenbar seine für Herbst geplanten Besuche in Indonesien, Osttimor und Papua-Neuguinea wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Katholiken in Indonesien haben ihn nach Informationen des asiatischen Pressedienstes Ucanews (Donnerstag) gebeten, die Visite auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Der Kampf gegen das Virus werde in den nächsten Monaten in der ganzen Welt ein schwerer Kampf, wird Pater Antonius Benny Susetyo zitiert. Er ist Mitglied der Kommission, die von Indonesiens Präsident Joko Widodo zur Förderung religiöser Toleranz eingesetzt worden war. Indonesiens Botschafter beim Heiligen Stuhl, Antonius Agus Sriyono, sagte Ucanews, er habe von der Absage des Papstbesuchs durch Mauricio Rueda Beltz erfahren, dem Organisator der päpstlichen Auslandsreisen.

Präsident Widodo hatte den Papst zu Jahresbeginn zu einem offiziellen Besuch Indonesiens eingeladen, dem bevölkerungsreichsten muslimisch geprägten Land weltweit. Marco Sprizzi, Vatikanvertreter im mehrheitlich katholischen Osttimor, hatte laut Ucanews bereits am 11. März gegenüber Journalisten in der Hauptstadt Dili erklärt, der Papstbesuch sei abgesagt. Die Visite in den drei Ländern wurde vom Vatikan bislang nicht offiziell bestätigt, die weltweiten Medienberichte über die Reise aber auch nicht dementiert. (KNA)

16 Uhr: Bistümer in NRW lassen wegen Corona-Krise täglich Glocken läuten

Wegen der Corona-Krise lassen immer mehr Bistümer in Nordrhein-Westfalen die Glocken läuten. Auch die Diözesen Aachen und Münster teilten am Donnerstag mit, dass ihre Gemeinden als Zeichen des Zusammenhalts täglich um 19.30 Uhr mit dem Kirchengeläut beginnen. Zuerst hatte das Erzbistum Köln am Dienstag eine entsprechende Aktion gestartet.

Laut Generalvikar Klaus Winterkamp ist das Läuten im Bistum Münster zunächst bis zum 8. April vorgesehen. Da die Gläubigen sich wegen der Aussetzung der Gottesdienste nicht mehr versammeln können, lade "das Geläut zum persönlichen Gebet ein und soll - über alle räumliche Trennung hinaus - ein Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein", so Winterkamp. Zudem sollten die Kirchen zum persönlichen Gebet möglichst geöffnet bleiben.

Auch im Bistum Essen findet eine Solidaraktion wegen des Coronavirus statt. Nach dem Beispiel der Pfarrei Sankt Pankratius in Oberhausen sollen die Menschen in Essen abends eine Kerze ins Fenster stellen und das Vaterunser sprechen, wie die Diözese am Donnerstag mitteilte. Dazu würden alle Kirchenglocken der Stadt läuten.

Die Aktion wurde von katholischer und evangelischer Stadtkirche gemeinsam ins Leben gerufen. "Vielleicht kann dieses Symbol der Solidarität helfen, in Zeiten der Angst und Unsicherheit den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren", erklären der katholische Stadtdechant Jürgen Schmidt und die evangelische Superintendentin Marion Greve. Auch die Propsteikirche Sankt Marien in Schwelm habe sich schon angeschlossen. (KNA)

14.10 Uhr: "Woche für das Leben 2020" wegen Corona-Krise abgesagt

Die diesjährige "Woche für das Leben" der christlichen Kirchen findet aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nicht statt. Nach Rücksprache mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Bistum Augsburg müsse die vom 25. April bis 2. Mai geplante Veranstaltung sowie deren Eröffnungsfeier in Augsburg abgesagt werden, teilte der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Hans Langendörfer, am Donnerstag in Bonn mit. Man überlege das diesjährige Motto "Leben im Sterben" im nächsten Jahr erneut aufzugreifen, da in vielen Diözesen und Landeskirchen bereits Vorbereitungen getroffen worden seien und das Thema auf großes Interesse stoße. 

Die jährliche stattfindende "Woche für das Leben" ist eine bundesweite Aktion der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland. Damit treten sie gemeinsam für den Schutz menschlichen Lebens in all seinen Phasen ein. In diesem Jahr hätte sie zum 26. Mal stattgefunden. Ursprünglich begründet wurde die Aktion 1991 von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). 1994 schloss sich der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland an. (KNA)

13.55 Uhr: Hirtenbrief von Bischof Dieser: Kein Rückzug wegen Corona-Krise

Der Aachener Bischof Helmut Dieser ruft dazu auf, die Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Epidemie und das Versammlungsverbot strikt einzuhalten. Zugleich appellierte er in einem am Donnerstag veröffentlichten Hirtenbrief an die Katholiken seiner Diözese, nicht mit Rückzug und Kommunikationsabbruch auf die Krise zu reagieren. Internet und Soziale Medien böten viele Möglichkeiten, um Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft erfahrbar zu machen.

Besonders schmerzhaft ist laut Dieser der Verzicht auf Gottesdienste, gerade auch an den österlichen Tagen. Priester sollten dennoch an Sonntagen ohne versammelte Gemeinde die Messe feiern. Denn nach den für das Bistum geltenden Regeln seien derzeit nur Versammlungen von bis zu fünf Personen erlaubt, wenn diese unverzichtbar seien. "Die Kirche kennt und pflegt aber schon immer die Intention tiefer geistlicher Verbundenheit auch über räumliche Entfernungen hinweg."

Die Kar- und Ostergottesdienste wird der Bischof nach eigenen Angaben im Aachener Dom ohne Besucher feiern. Sie würden live im Internet übertragen. Priester sollten selbst entscheiden, ob sie von zu Hause aus per Display mit dem Bischof in der Domkirche mitfeiern wollen oder selbst zelebrieren und mit eigenen technischen Möglichkeiten ihre Feiern übertragen. Für diese Feiern in den Kar- und Ostertagen entwickle das Bistum gerade eine reduzierte Liturgie.

Der Bischof dankte Ärzten, Pflegern und Forschern, die "in vorderster Front" sich bis an ihre Belastungsgrenzen engagieren, sowie jenen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Wegen der drastischen Einschränkungen müssten viele Menschen ihren Alltag ganz neu organisieren. Nicht wenige gerieten wegen wegbrechender Einnahmen in tiefe Existenznöte. Jetzt komme es auf die Gemeinschaft in Familie und Freundeskreis und auf Solidarität an. (KNA)

13.40 Uhr: Kardinal Woelki ruft junge Menschen zu karitativem Handeln auf

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ruft besonders junge Menschen zu karitativem Handeln in der Corona-Krise auf. So könnten Firmlinge und Messdiener die Arbeit an den Tafeln verrichten, erklärte der Erzbischof am Donnerstag in Köln. Diese werde sonst oft von ehrenamtlichen Rentnern getragen, die aber nun zur Risikogruppe gehörten.

"Unsere Jugendlichen kennen sich zudem gut in den sozialen Netzwerken aus und sind dort gut unterwegs", so Woelki. "Es wäre großartig, wenn sie ihr Know-how den Gemeinden zur Verfügung stellen würden, um über Austausch-Foren Hilfsangebote und Hilfsbedürftige in Verbindung zu bringen."

Dem Kardinal zufolge müssen in der aktuellen Situation auch noch andere wichtige karitative Aktivitäten überlegt werden. Mit älteren und einsamen Menschen sei Kontakt aufzunehmen, um ihnen soweit wie möglich behilflich zu sein, ohne dabei in körperliche Nähe zu kommen. "Bei alldem müssen natürlich alle bekannten Maßregeln streng beachtet werden, die Ansteckungen vermeiden", betonte Woelki. "Auf diese Weise können Christen in unserer Gesellschaft dafür sorgen, dass es auch in Zeiten der Not menschlich warm bleibt und über allen verständlichen Sorgen das Licht der Hoffnung sichtbar bleibt." (KNA)

12 Uhr: Moraltheologe: Sakramente im Internet und Beichte per Telefon möglich

Der katholische Regensburger Moraltheologe Rupert Scheule (50) fordert in Zeiten von Corona und Digitalisierung von der Kirche "bitte mehr Fantasie". Scheule sagte am Donnerstag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Dass es keine Sakramente im Internet gibt, wie der Päpstliche Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel 2002 feststellte, habe ich schon vor Corona für veraltet gehalten." Richtig sei, dass es keine Sakramente ohne die Möglichkeit gebe, Heil als real zu erfahren. "Aber warum soll das nicht im Netz möglich sein?"

So sei auch die Beichte per Telefon vorstellbar, ergänzte Scheule. "Die Glaubenskongregation hat 1989 festgestellt, dass sie stets gültig und in extremen Ausnahmefällen auch erlaubt ist. Vielleicht findet der eine oder die andere im Corona-Shutdown ja die Ruhe und den Ernst, es mal wieder mit dem Sakrament der Versöhnung zu versuchen? Dann ran ans Handy und den Pfarrer anrufen." Nach der flächendeckenden Absage von Gottesdiensten, Konferenzen und Besprechungen hätten Priester derzeit freie Kapazitäten.

Scheule fügte hinzu, aus großen Krisen könnten sich gleichsam als Leidensgewinn Innovationseffekte ergeben. "Das war bei der Wiederbelebung des Ständigen Diakonats nach den grundstürzenden Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs so. Ich finde auch, dass die Krankensalbung nicht Priestern vorbehalten bleiben müsste. Warum nicht auch Diakone und andere diakonisch wirkende Männer und Frauen der Kirche?"

Auf die Frage nach der Beurteilung des Handelns von Seelsorgern, die gegen staatliche oder kirchliche Vorschriften verstießen, um anderen Beistand zu leisten, antwortete der Moraltheologe: "Wenn dieser Beistand notwendig und nicht anders zu leisten ist, ist er ethisch gerechtfertigt." Moral und Recht seien nicht notwendig deckungsgleich. "Allerdings müssen die Seelsorger dann auch bereit sein, ohne Gejammer die staatlichen und kirchlichen Sanktionen zu tragen", betonte Scheule. (KNA)

10.30 Uhr: Ordensleute im Bistum Essen beten für Sie

Ordensgemeinschaften im Bistum Essen nehmen Anliegen der Gläubigen in ihr Gebet auf. "Trotz der Absage aller Gottesdienste im Zuge der Corona-Krise hören die Christen im Bistum Essen nicht auf zu beten", so das Bistum am Donnerstag. Auf der Internetseite gebet.bistum-essen.de weden Bitten und Dank gesammelt, die an die teilnehmenden Gemeinschaften verteilt werden. Die Ordensleute nehmen diese Gebetsanliegen dann in ihre regelmäßigen Gebetszeiten auf. Bisher beteiligen sich die Franziskusschwestern in Essen-Bedingrade, die Elisabethschwestern in Essen-Schönebeck, die Franziskaner im Essener Südostviertel, die die Zisterzienser in Bochum-Stiepel und die Sisters of the Adoration of the Blessed Sacrament in Gladbeck. (fxn)

9.30 Uhr: Papst ruft mit Bischöfen Italiens zum gemeinsamen Rosenkranz auf

Der Papst unterstützt im Kampf gegen das Coronavirus eine Gebetsaktion der italienischen Bischöfe. Diese hatten angesichts der aktuellen Krise für Donnerstagabend um 21 Uhr zu einem landesweiten Rosenkranzgebet aufgerufen. "Ich mache mir diesen Appell zu eigen", wird Franziskus in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Italienischen Bischofskonferenz zitiert. Er werde das Gebet vom Vatikan aus begleiten.

Wie es weiter heißt, wird die Aktion auch von mehreren katholischen Bischofskonferenzen weltweit unterstützt. Wer sich beteiligen wolle, könne als Symbol der Verbundenheit und Hoffnung eine Kerze oder ein weißes Tuch am Fenster anbringen. Der italienische Bischofskonferenz-Vorsitzende Kardinal Gualtiero Bassetti bat die Gläubigen darum, vor allem für den Schutz betroffener Familien zu beten. (KNA)

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