Päpstlicher Sozialbeauftragter wird Karwoche dort verbringen

Erneute Reise: Krajewski bringt weiteren Krankenwagen in Ukraine

Aktualisiert am 09.04.2022  –  Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Zum dritten Mal binnen kurzer Zeit bricht Kardinal Konrad Krajewski in die Ukraine auf. Als Geschenk des Pontifex bringt der päpstliche Sozialbeauftragte einen weiteren Krankenwagen mit. Und er werde einige Tage bleiben, heißt es.

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Der päpstliche Sozialbeauftragte, Kardinal Konrad Krajewski, bringt erneut persönlich einen Krankenwagen in die Ukraine. Das Rettungsfahrzeug sei ein Geschenk von Papst Franziskus und eine päpstliche "Verneigung vor den im Krieg verwundeten Frauen und Männern der Ukraine", teilte das vatikanische Almosenamt am Samstag mit. Krajewski breche am Sonntagmorgen auf, um den Krankenwagen nach Kiew zu bringen. Am Gründonnerstag wolle er dort ankommen.

Der Kardinal werde die Karwoche in der Ukraine verbringen, um dort mit den Menschen zu beten. Er wolle das Triduum – also die Zeit vom Abend des Gründonnerstag bis zum Ostersonntag – mit der christlichen Gemeinschaft in der Ukraine begehen, hieß es.

Bereits Krankenwagen nach Lwiw gebracht

Es ist die dritte Reise des Kardinals in das Kriegsgebiet. Ende März hatte Krajewski bereits einen Krankenwagen für ein Kinderkrankenhaus behördlichen Vertretern im westukrainischen Lwiw (Lemberg) übergeben. Krajewski selbst hatte das Fahrzeug in die Ukraine gebracht und dabei knapp 2.000 Kilometer zurückgelegt.

Anfang März war er über Polen in die Ukraine gereist, um vatikanische Hilfsgüter abzugeben. Auch Kurienkardinal Michael Czerny ist bereits im Auftrag des Papstes in die Ukraine und das Grenzgebiet gereist. (KNA)